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Demon Head HELLFIRE OCEAN VOID

Rock, Svart/Cargo (8 Songs / VÖ: 22.2.)

4/ 7
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Demon Head laden mit ihrem dritten Album erneut zur Zeitreise: HELLFIRE ­OCEAN VOID trieft nur so vor Retro-Charme. Die Dänen spielen ihre gewohnte Mischung aus Proto-Doom und Classic Rock, flirten mit dem Okkulten und umhüllen den Hörer mit ihrem rohen und doch warmen Analog-Sound. Gepaart mit dem mitunter recht schwülstigen Danzig-Gedächtnisgesang ergibt das eine ziemlich düsterromantische Angelegen­heit. Das war bereits auf den Vorgänger­alben so; wirklich geändert hat sich nichts. Wenn es eine Neuerung für Demon Head gibt, ist das vielleicht der Wille zur Gefällig- und Eingängigkeit:

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Das Songwriting der Musiker hat sich nämlich qualitativ derartig weiterentwickelt, dass die Songs nicht mehr nur vorbeitraben, sondern auch mal hängenbleiben. Echte Abwechslung gibt es dabei nicht, aber zumindest der quasi-akustische, ritualistische Choral ‘Labyrinth’ ist eine angenehme Überraschung. Die großen Hits sucht man auf HELLFIRE OCEAN VOID nach wie vor vergebens, dazu sind die Songs des Fünfers weiterhin zu ungeschliffen. Aber, wer weiß, vielleicht schaffen es Demon Head irgendwann doch noch auf eine Stufe mit den Witchcrafts, Graveyards und ­­Horisonts dieser Welt. Die Energie und Leidenschaft dazu hätten sie.

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