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Deströyer 666 WILDFIRE

Thrash Metal, Season Of Mist/Soulfood (9 Songs / VÖ: 26.2.)

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Von Bestial Warlusts K.K. Warslut 1994 als Projekt gegründet, veröffentlichen Deströyer 666 nur alle Jubeljahre ein neues Album. Das liegt zum einen daran, dass es die beteiligten Musiker von Australien über die Niederlande bis hin nach England trieb (mit Personalwechseln durch auslaufende Visa verbunden), und zum anderen vielleicht daran, dass man dem Chef, der sich irgendwann die Kriegsschlampe im Namen klemmte, nachsagt, nicht die einfachste Persönlichkeit zu haben. Zwischendurch lag die Band sieben Jahre lang auf Eis, und sieben Jahre nach dem letzten Album DEFIANCE steht nun mit WILDFIRE ein neues Eisen zur Debatte. Das Schöne daran: Deströyer 666 hatten stets eine treue Fan-Basis und bleiben sich auch im Jahr 2016 insofern treu, als dass sie sich nicht um irgendwelche Erwartungshaltungen kümmern. Sie spielen Old School-Thrash Metal, dessen Schwarzmetallanteil deutlich verringert und dafür mit altmodischen Heavy Metal-Zitaten aufgepeppt wird. Das funktioniert dank des dicken Sounds und schöner Gangshouts ziemlich gut. ­Motörhead sind nicht mehr, Deströyer 666 könnten ihre rotzigen kleinen Brüder sein. Was die ­Kompromisslosigkeit im Sound angeht, ganz sicher. Schön auch das Artwork von ­Zbigniew M. Bielak (Ghost, Mayhem, Watain), das den Tod als reitenden Botschafter der Band darstellt. Verhältnismäßig einfach, aber klar und geradeaus. Wie die Band auch.


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