Toggle menu

Metal Hammer

Search

Devin Townsend THE MOTH

Symphonic Metal, Insideout (24 Songs / VÖ: 29.5.)

4.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Ein Blick auf die Diskografie des kanadischen Musikers wirft unweigerlich die Frage auf, woher er seine un­erschöpfliche ­kreative Energie nimmt, denn mit THE MOTH legt er bereits sein 25. Solo­album vor. Als Rock-Musical angelegt, ist es ein langjähriges Herzensprojekt, an dem Townsend über ein Jahrzehnt hinweg gemeinsam mit dem North Netherlands Orchester und Chor sowie zahlreichen weiteren Mitwirkenden gearbeitet hat. Mit 24 Titeln präsen­tiert sich THE MOTH als ambitioniertes ­Monumentalwerk, das deutlich we­-niger zugänglich ist als sein Vorgänger ­POWER NERD. Kurze instrumentale Zwischenspiele wechseln sich mit ausgedehnten Kompositionen ab, die sich zwischen zarter Schönheit, dystopischer Dissonanz, epischen orchestralen Passagen sowie progres­sivem Rock bewegen. Besonders hervorzuheben ist das eindringliche ‘Covered By Causes’, das sich langsam entfaltet und mit emotionalem Gesang – unter anderem auf Mandarin von Ou-Sängerin Lynn Wui – eine besondere Atmosphäre schafft. Inhaltlich spielt das Album mit der Erzählung vom Leben einer Raupe, die sich in eine Motte verwandelt und schließlich im Licht verbrennt, als eine Metapher für innere Transformation hin zur Selbstakzeptanz. Die lange Entstehungszeit ist dem Werk deutlich anzumerken: THE MOTH ist durchkomponiert und detailverliebt und verlangt dem Hörer einige Auf­merksamkeit ab. Die musikalische Qualität steht außer Frage – eingängige und intuitive Melodien sollte man aber nicht erwarten.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Masterplan: Zurück in die Zukunft?

Das komplette Interview mit Masterplan findet ihr in der METAL HAMMER-Juliausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! METAL HAMMER: Würdest du zustimmen, dass METALMORPHOSIS euer bislang härtestes und schnellstes Album ist? Roland Grapow: Mag sein. Die Scheibe war allerdings nicht bewusst auf Schnelligkeit oder Härte ausgelegt. Ich wollte einfach kompromisslos das machen, was mir gefällt, ohne Einschränkungen. Früher waren Masterplan mitunter limitiert. Zum Beispiel wollte unser ehemaliger Sänger Jorn Lande bei der zweiten Scheibe grundlegende Änderungen, er forderte: „Ich möchte nicht mehr so hoch schreien, lasst…
Weiterlesen
Zur Startseite