Kritik zu Five Finger Death Punch American Capitalist

Five Finger Death Punch American Capitalist

Modern Metal, Spinefarm/Universal 11.10.2011

4/ 7
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Foto: Spinefarm/Universal

Nachdem sie mit WAR IS THE ANSWER bereits Platz sieben der US-Billboard-Charts erklimmen konnten, wollen Five Finger Death Punch nun mit ihrem dritten Longplayer noch weiter nach oben. Wie sonst ließe sich erklären, dass sie den Härtegrad der Songs im Schnitt deutlich nach unten geschraubt haben und parallel dazu der Anteil cleaner Vocals nach oben geschnellt ist?

Regierte auf dem Vorgänger noch die niederschmetternde Abrissbirne mit Slipknot-Flair, finden sich auf AMERICAN CAPITALIST nun (zu) viele Weichspül-Songs mit eintönigen Chorussen, die schamlos mit Pop-Harmonien flirten. Klar, Ivan Moody und sein Backingvocal-Duo überzeugen sowohl in härteren Berserker-Passagen als auch in zarteren Momenten, doch auf dem Weg zum Stadion-Metal drücken die fünf Kalifornier einfach zu sehr auf die Harmoniedrüse, anstatt einem wie bisher den kompromisslosen Punch in die Fresse zu verabreichen.

Zweifelhafter Höhepunkt dieser Entwicklung: die schmalzige Hard Rock-Ballade ʻRemember Everything’. Schade, denn prinzipiell ist ihre Kreuzung aus Brutalem und Poppigem durchaus gelungen – man kann schon verstehen, warum die amerikanischen „Knuckleheads“ darauf abfahren.

Ein bisschen weniger Radio-Single-Koketterie und etwas mehr Vehemenz wie bei ʻThe Pride’ oder ʻ100 Ways To Hate’ hätten dem Album aber gut getan.

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