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Dew Scented INVOCATION Review

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Auf Dew-Scented ist Verlass! Das erste Album mit dem neuen Team – Schlagzeuger Marc-Andree Dieken (Obscenity) und die beiden neuen Gitarristen Michael Borchers und Martin Walczak stießen erst vor gut zwei Jahren zur Band – ist eine weitere Thrash-Granate geworden. Die sture Beständigkeit hat Dew-Scented dahin gebracht, wo sie heute sind: in die erste Liga des deutschen Thrash Metal!

Die alten Hasen zeigen dem Nachwuchs auch auf INVOCATION ein weiteres Mal, was eine ordentliche Thrash-Harke ist. Was Dew-Scented auf dem neuen Album abfackeln, ist nicht nur eine Aufwärmübung für den Banger-Nacken – man muss schon eiserne Muskelstränge haben, um das stetige Riff-Bombardement zu überleben. Die Arrangements sitzen perfekt, die Groove-Abteilung leistet gut geölte Wertarbeit, die Riff-Schmiede lässt selbst, und da wiederhole ich mich, Kerry King die Tinte unter der Haut erblassen.

Und was macht Leif Jensen am Gesang? Er befindet sich in Top-Form und ist bissig wie ein Pitbull. Das ist die perfekte Mischung, und bei Songs wie ‘Have No Mercy On Us’ (mit feinsten Slayer-Zitaten), ‘Totem’ (mit Metallica-Riffing) oder ‘A Critical Mass’ (mit Napalm-Death-Aggro-Level) merkt man, was den „neuen“ Dew-Scented im Blut liegt: Metal. 100%! Danke.

Thorsten Zahn

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Juni-Ausgabe des METAL HAMMER.


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