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Disbelief THE SYMBOL OF DEATH

Death Metal, Listenable/Edel (13 Songs / VÖ: 21.4.)

5/ 7
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Disbelief gehören zu den wenigen Death Metal-Bands, die dich in der einen Sekunde mit gerne verdrängten Sorgen und Urängsten konfrontieren, um dir in der nächsten kräftig den Arsch zu versohlen. Nach sieben Jahren Stille haben Sänger Karsten „Jagger“ Jäger, Bassist Jochen „Joe“ Trunk und – mal wieder – drei neue Mitstreiter ihre ureigene, von authentischer Wut, Verzweiflung und Melancholie geprägte Handschrift kein bisschen verlernt.

Fliegende Wechsel von wummernden Todes-Grooves zu bedrückenden Sludge-Riffs zu aggressiven Rasereien – diese Formel funktioniert noch immer, zumal sie von den Hessen auf deren zehntem Album durch regelmäßige Variationen beinahe über die gesamte XXL-Spielzeit von 64 Minuten frischgehalten wird. Dazu zählen schwarze Anstriche (‘The Symbol Of Death’), dynamische Doublebass-Sperenzchen (‘Nothing To Heal’), klaustrophobische Zwischenspiele (‘To Defy Control’), reichlich Tempowechsel, melodische Soli und moderne (Djent-)Akzente (‘Embrace The Blaze’) ebenso wie geheimnisvolle Flüster-/Klargesangseinlagen (‘The Unsuspecting One’).

Apropos: Jagger brilliert auf THE SYMBOL OF DEATH einmal mehr nicht nur als einer der bestialischsten, sondern auch verständlichsten Grunz-/Keifteufel der Szene. Anspieltipp: die besonders eindringliche Gefühlsachterbahnfahrt ‘Rest In Peace’, welche erst epische Ruhe vorgaukelt, um dann alles vernichtende Stürme sowie morbide Beklemmungsgefühle heraufzubeschwören.

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Mortiis: "Es ging immer um Leidenschaft."

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