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Dragonforce WARP SPEED WARRIORS

Power Metal, Napalm/SPV (10 Songs / VÖ: 15.3.)

4/ 7
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Es drängt sich immer mehr der Eindruck auf, dass sich Dragonforce abgenutzt haben. Die Krux auch am neuen, nunmehr neunten Long­player der Briten: Ausgerechnet die Trademarks der Band werden zum Problem. Anstatt das Hochgeschwindigkeits-Riffing und -Gniedeln von Herman Li und Sam Totman sowie die vor anbiedernder Eingängigkeit nur so triefenden Gesangslinien von Marc Hudson und zugehörigen Harmonien als Alleinstellungsmerkmale noch mehr nach vorne zu kehren, sollte sich das Quintett auf zwingendes Songwriting besinnen. Das geht tatsächlich im Power Metal – siehe unter anderem Gloryhammer, Angus McFife, Battle Beast und All For Metal. Exzentrik muss nicht auf Kosten der Musik gehen.

Auf WARP SPEED WARRIORS finden sich einige nette Einfälle – wie etwa, sich von der Videospielreihe ‘Zelda’ zu einem Lied inspirieren zu lassen, aber die Umsetzung (‘Power Of The Triforce’) reißt leider überhaupt nicht mit. Hier und da (‘Space Marine Corps’, ‘Doomsday Party’) gelingt es den Londonern durchaus, den Fokus richtig zu setzen, aber eben bei Weitem nicht auf Albumlänge.

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