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Eisbrecher KALTFRONT°!

NDH/Rock, Sony (15 Songs / VÖ: 14.3.)

6/ 7
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Eisbrecher-Sän­ger Alexander ­Wesselsky ist ein Mann, der ge­stärkt aus Krisen hervorgeht, das hat er schon mehrmals in seiner Karriere bewiesen. Nach dem Ausstieg des Haupt-Songwriters Noel Pix letztes Jahr und der daraus resultierenden Ratlosigkeit bei den Fans kommt jetzt der Reality-Check: KALTFRONT°!. Nach dem Intro ‘Minus 90 Grad’ steigt ‘Everything Is Wunderbar’ gleich ins Thema ein und rechnet unter verführerischen Electro-Rock-Grooves mit Song-Zeilen wie „Nichts ist mehr so, wie es immer war“, „Nichts ist unmöglich, der Weg ist klar“ und „Hier kommt die Zukunft und wir sind da“ einfach mal mit der jüngsten Vergangenheit ab. Klare Kante, so mögen wir das. Eisbrecher klingen, als hätten sie eine Frischzellenkur bekommen: Die Songs stürmen nach vorne, treten Arsch und grooven wie die Hölle. Außerdem befindet sich Alex textlich in Bestform und spricht in fast jedem neuen Song Themen an, die uns alle im Kopf rumgehen. Allen voran heizt ‘Waffen Waffen Waffen’ die Diskussion an, wie unsere Gesellschaft sich selbst gegenseitig ausknockt, musikalisch eingerahmt sind die fetten Banger-Riffs in eine perfekte Ennio Morricone-Szenerie.

Nächster Höhepunkt: ‘Einzelgänger’, autobiografisch oder nicht, lässt den kompletten Körper in bester Rammstein-Manier rotieren, fett auch der Text: „Jeder hier kann keinen leiden, lass uns besser Fremde bleiben“. Mega! Drei Features bietet uns KALTFRONT°! an: ‘Auf die Zunge’ mit Schattenmann ist ein zackiges, Riff-lastiges Katz-und-Maus-Spiel, ‘Zeitgeist’ mit Joachim Witt eher ein augenzwinkernder Rocker mit Hooligan-Chorus, und ‘Die Hoffnung stirbt zuletzt’ mit Ex-Eisblume-Sängerin Sotiria bietet uns zuckersüßen Liebes-Pop mit eiskaltem Charme an. Das bereits veröffentlichte ‘Tränen lügen nicht’-Cover von Michael Holm hätte für meinen Geschmack nicht sein müssen, aber Schwamm drüber. Also, alles beim ­Neuen – KALTFRONT°! untermauert das Alleinstellungsmerkmal der Band in der deutschen Szene, und mit diesem neu gefundenen Drive können alle frohen Mutes nach vorne schauen, Fans wie Band gleichermaßen. Genug gelesen, dieses Album muss gehört werden.

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