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Ered Night Of Eternal Doom

Anthem/Soulfood 11 Songs/ VÖ: 29.5.

6.0/ 7
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Spanien und tödlicher Black Metal ist eine ungefähr so bekannte Mischung wie England und gutes Essen. Es ist aber auch keine Schande, Ered nicht auf dem Schirm gehabt zu haben, liegt das letzte Album GOATWORSHIPPING METAL doch schon satte fünf Jahre zurück, wie auch das Debüt BORN IN A FROZEN HELL fünf Jahre davor erschien.

Legt man die alte „Make it or break it“-Regel zugrunde, müssen Ered jetzt derbe durchstarten, denn NIGHT OF ETERNAL DOOM weiß vollauf zu überzeugen: Die Katalanen rotzen ihre Songs mit so viel Bösartigkeit heraus, dass dem klischeedeutschen Idioten, der morgens das Einfädeln im Stau nicht rafft, zwanghaft die Lenkstange durch die Eingeweide gebohrt werden muss. Genau davon handeln Titel wie ‘Pestilent Black Fog’ oder ‘Blackwitch’. Ganz sicher. Wirklich. Ansonsten ist das mit einem genialen (!) Castellano-Cover versehene NIGHT OF ETERNAL DOOM passend produziert, ebenso druckvoll wie räudig (was wie in ‘Nocturnal Revelations’ durchaus an Marduk erinnert).

Wichtig ist den Spaniern aber auch die Abwechslung: Black, Death, Thrash – alles Peitschende muss mit rein, von beim Heavy-Solo emporgereckten Nifel-Fäusten über ­Prügel-Parts und Dissection-Melodien bis hin zum LEFT HAND PATH-Gedächtnis­einstieg in den Titel-Track (inklusive Break, ihr Vögel!).

Und dazu diese endgeilen Hellhammer-Mosh-Parts, wie sie auch Goatwhore und Skeleton­witch verbraten – kurzum: Während Ered Elfensprache für Berge ist (Gründungsjahr 1996, eben), muss konstatiert werden, dass sich die Berg­elfe auf NIGHT OF ETERNAL DOOM während einer ‘Dark Temple ­Congregation’ in eine abgefuckte ‘Blackwitch’ verwandelt hat. Kurz: ­Kutte raus, Bier auf, Faust hoch, Attacke!

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