Liebhaber von radiofreundlichem Liedgut haben die Hit-Schmiede aus Detroit Rock City spätestens seit der ‘Blow’-Kollaboration mit Spencer Charnas von Ice Nine Kills auf dem Schirm, wobei das Quintett zuvor schon mit der Journey-Neuinterpretation ‘Separate Ways’ auf sich aufmerksam gemacht hatte. Nun legen Frontröhre Amanda „Eva Marie“ Lyberg und Co. also ihr Zweitwerk vor – und haben mit In This Moment-Chefin Maria Brink beim Titel-Track einen weiteren namhaften Gast in petto. Trotz der fetten, von Rob Lyberg und Chris Slapnik gespielten, hier und da an Spiritbox erinnernden Gitarren (‘My Own Name’, ’Dark Soul’) läuft VILLAINOUS von vorne bis hinten fast schon zu leicht rein. Angefangen beim vielversprechenden Opener ‘Awakening’ über die Power-Ballade ‘The Words You Say’ bis hin zu ‘A Violent End’ komponieren die US-Amerikaner ihre Songs stets auf maximale Eingängigkeit, was schnell ziemlich vorhersehbar und glatt rüberkommt. Ein paar Ecken und Kanten mehr würden nicht schaden.
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