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Extreme SIX

Rock, Ear/Edel (12 Songs / VÖ: 9.6.)

4/ 7
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Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr einen Schauspieler nach einiger Zeit wieder zu Gesicht bekommt und ihn aufgrund einer Botox-Behandlung kaum wiedererkennt? Genau diese Gedanken kommen mir, wenn ich das erste Extreme-Album seit SAUDADES DE ROCK (2008) höre. Die Band um Frontmann Gary Cherone und Gitarrist Nuno Bettencourt hat sich gestrafft – vor allem klanglich. SIX klingt partiell nach modern produziertem US-Mainstream-Rock, wenngleich klassisch inspirierter Hard Rock (in härterer, rhythmischer Form) noch immer seinen Platz hat. Damit wir uns richtig verstehen: Auch 2023 liefern diese Musiker gewohnte Qualität. Das beginnt schon beim Opener ‘Rise’, der auch von Shinedown stammen könnte. ‘Save Me’ stampft in Godsmack-Manier, ‘X Out’ erinnert mit seinen Soundcollagen noch vage an Van Halen, während ‘Thicker Than Blood’ mit dem schrägen Arrangement schließlich komplett den Rahmen sprengt.

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Zumindest die Balladen ‘Other Side Of The Rainbow’, ‘Hurricane’, ‘Here’s To The Losers’ und ‘Small Town Beautiful’ vermitteln allesamt das gewohnte Gefühl. Musikalisch ist das Album echt in Ordnung und präsentiert zahlreiche Wendungen. Es hört sich eben nicht immer nach Extreme an. Aber ist es nach dieser langen Wartezeit nicht vielleicht genau das, was sich die Fans erhoffen?

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Die 500 besten Metal-Alben (3): Dio HOLY DIVER

METAL HAMMER hat die 500 besten Metal-Alben aller Zeiten gewählt – mit einer fast 100-köpfigen Jury. In die Liste geschafft haben es Veröffentlichungen von 1970 bis 2023. Heute stellen wir daraus vor:  Platz 3: HOLY DIVER von Dio (1983)  Ronald James Padavona, den alle Welt unter dem Namen Ronnie James Dio kennt, zählt zu den größten und meistverehrten Metal-Helden. Der im Jahr 1942 geborene und 2010 an Magenkrebs gestorbene US-Amerikaner wird bis heute für seine Ausnahmestimme, aber auch seine fantasiereichen Song-Texte bewundert und gilt darüber hinaus als derjenige, der durch die permanente Verwendung auf Konzerten das Genre-typische „Devil horns“-/„Mano cornuta“-Handzeichen in der Szene…
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