Toggle menu

Metal Hammer

Search

Eye Of Purgatory DARKBORNE

Death Metal, Apostasy/OPEN (9 Songs / VÖ: 13.2.)

4.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Der Schwede Rogga Johansson zählt zu den erstaunlichsten Phänomenen der Szene: Fernab des Rampenlichts hat sich der Musiker offenbar der Mission verschrieben, so viele Platten zu veröffentlichen wie niemand sonst. Einen guten, aber möglicherweise unvollständigen Überblick über sein Schaffen bietet Metal Archives, am Ball bleiben fällt angesichts aktuell angeblich fast 50 (!) aktiver Projekte allerdings schwer. Eye Of Purgatory bestehen seit 2018 und basieren auf der Kooperation mit dem aktuellen Overkill-Schlagzeuger ­Jeramie Kling, der hier als Bassist auftritt, sowie US-Landsmann Taylor Nordberg, der unter anderem bei Deicide in die Saiten greift. Um die Verwirrung zu komplettieren, zockte das Trio bereits einige Jahre lang zusammen bei Ribspreader. Im Unterschied zu anderen Bands des schwe­dischen Growlers säumen markante Synthie-Flächen das ansonsten im Old School-Death Metal angesiedelte Eye Of Purgatory-Drittwerk, was diesem einen so eigentümlichen wie charakteristischen Klang beschert – eine Art Benediction meets ‘Stranger Things’, wenn man so will. Die zackig treibende Attacke währt knapp 35 Minuten und bereitet durchaus Spaß, obgleich sich am Klangbild – abge­sehen von dominantem Klimpern in ‘When The Beacon Turns Black’ oder ‘Formless Figures Dance’, Wassergeräuschen in ‘The Rotting Temple’ und einem Schuss in ‘Bodyjumper’ – im Gros wenig ändert. Kurios und unterhaltsam bleibt die Akte Johansson trotzdem, und DARKBORNE zählt zu den spannendsten neueren Einträgen.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Blue Öyster Cult: 50 Jahre AGENTS OF FORTUNE!

Fünf Jahrzehnte sind vergangen, seit Blue Öyster Cult mit AGENTS OF FORTUNE endlich den Durchbruch schafften, den Columbia Records so lange heraufbeschworen hatten. Ein Album, das nicht nur der Karriere der Band Aufschwung verlieh, sondern auch den Rock der Siebziger um eine mystische, unheimlich elegante Facette bereicherte. Heute wirkt es fast selbstverständlich, dass Blue Öyster Cult zu den prägenden Namen des Hard Rock gehören. Doch der Weg dahin war alles andere als geradlinig. Ein langer Anlauf zum Erfolg Während Zeitgenossen wie Black Sabbath schneller durchstarteten, mussten Blue Öyster Cult Geduld beweisen. Gitarrist Donald "Buck Dharma" Roeser brachte es später trocken…
Weiterlesen
Zur Startseite