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Whitesnake FLESH & BLOOD

Hard Rock , Frontiers/Soulfood (13 Songs / VÖ: 10.5.)

6/ 7
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Wer befürchtet hatte, dass mit dem Ausstieg von Main-Axeman Doug Aldrich das kompositorische Niveau bei Whitesnake in die Knie gehen würde, kann er­leichtert aufatmen. Dies liegt zum einen an Aldrich-Nachfolger Joel Hoekstra und dessen exzellenten Slideparts, vor allem aber an Gitarrist Reb ­Beach, dem von Boss David ­Coverdale deutlich mehr Verantwortung übertragen wurde. Und so entpuppt sich Beach, der bislang im Schatten seiner blonden Kollegen stand, als eine Art Rock’n’Roll-Aschenputtel, das – kaum trägt es goldene Schuhe – allen Kritikern die lange Nase zeigt und mit feinster Fingertechnik mächtig vom Leder zieht.

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Davon profitiert auch Oberschlangenbeschwörer Coverdale selbst, der plötzlich wieder straight rocken mag (‘Shut Up And Kiss Me’, ‘Get Up’) und mit seiner Truppe sogar die Blues Rock-Ära zu Zeiten von Micky Moody, Mel Galley oder Bernie Marsden wiederaufleben lässt (‘Good To See You Again’, ‘Trouble Is Your Middle Name’, ‘Heart Of Stone’). Am besten sind die „neuen“ Whitesnake immer dann, wenn diese beiden Welten miteinander verschmelzen (‘Gonna Be Alright’, ‘Hey You – You Make Me Rock’), sodass man auch die gewohnte Lust & Libido-Ballade ‘When I Think Of You – Colour Me Blue’ (mit originalen Coverdale-Rachengeräuschen) tapfer über sich ergehen lässt. Denn Whitesnake 2019 machen vor allem eines: sie r-o-c-k-e-n!

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