Bei dem Cover dachte ich zuerst an Manowar, und ähnlich loyal ist auch die Gefolgschaft, die das Quartett aus Chicago seit nunmehr acht Jahren und vier Alben im Rücken hat – zehn Millionen verkaufte CDs und zwei Nummer-eins-Alben in der Heimat in Folge sprechen eine deutliche Sprache.
Mir persönlich (der sich als Fan dieser Band sieht) war das letzte Werk TEN THOUSAND FISTS (2005) viel zu erwartungsgemäß und eindimensional ausgefallen und daher eine echte Enttäuschung. INDESTRUCTIBLE zeigt hingegen wieder alle Tugenden (um mal wieder bei Manowar zu bleiben), die diese Band aus der Masse heraushebt – das typisch komprimierte New Metal-Riffing, intelligente Arrangements, die ausgefallene Melodieführung von Frontmann David Draiman und natürlich: Singles, Singles, Singles. Die Tanzflächen der Clubs werden brennen!
Eigentlich kann der DJ hier den Player auf „random“ schalten, ein Bier schlürfen gehen und nach 49 Minuten an seinen Posten zurückkehren – die Leute werden immer noch tanzen, hüpfen, singen. Einen Überhammer wie ‘Down With The Sickness’ oder ‘Stupify’ kann man nach den ersten Durchgängen zwar nicht orten – das freut aber mehr, als dass es stört, weil man diese CD immer wieder mit Vergnügen einlegt und durchstöbert. Für INDESTRUCTIBLE geht man gern mehrmals durchs Feuer!
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