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Manowar The Lord of Steel

Heavy Metal, Magic Circle Music/digitaler Vertrieb 10 Songs / 49:13 Min. / 16.06.2012

4/ 7
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Mit neuer Musik haben uns Manowar in den vergangenen Jahren nicht übermäßig verwöhnt. Joey DeMaio betet zwar runter: Manowar wollen nur das Beste für ihre Fans, Qualität braucht Zeit, und wer das nicht akzeptiert, hat keine Ahnung. Gemessen an diesem hohen Anspruch ist THE LORD OF STEEL ein Manowar-Album aus dem Brothers of Metal-Baukasten, bei dem man fragen darf: Dafür braucht ihr fünf Jahre Anlauf?

Okay, das schnelle Titelstück weiß durch Schwerter-und Muckis-Ästhetik zu begeistern, und die Selbstbeweihräucherung ­‘Manowarriors’ inklusive der programmatischen Zeile „We drink a lot of beers and play our Metal loud at night“ ist Öl auf die Party-Mühle. Danach verliert THE LORD OF STEEL Luft. Das unfertig wirkende ‘Black List’, die blasse Midtempo-Nummer ‘Expendable’, ‘Born In A Grave’, ‘Touch The Sky‘ sowie ‘Annihilation’ sind Manowar-Standards aus der zweiten Reihe, denen immerhin die Gesangsleistung von Eric Adams Glanz verleihen kann. Zum Glück kämpft sich der stählerne Lord mit ‘El Gringo’ zurück zu LOUDER THAN HELL-Zeiten, zaubert mit der kitschig-schönen Ballade ‘Righteous Glory’ ein pathetisches Schmuckstück aus dem Ärmel und darf zum finalen ‘Hail, Kill And Die’ noch mal voll auf die Soße hauen. Leider wird das durchwachsene Gesamtbild durch den sterilen Sound mit bügelglatten Drums, unnatürlich verzerrtem Bass und Chören aus der Synthie-Dose getrübt.

Seinen Vorgänger aus dem Wikinger-Märchenland schlägt THE LORD OF STEEL zwar nach Punkten, mit Manowar-Heldentaten kann sich der blecherne Chef aber nicht messen. THE LORD OF STEEL gibt’s bislang nur digital, die CD-Version erscheint im September.

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