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Manowar Kings Of Metal MMXIV

True Metal, Magic Circle/Alive 16 Songs

3.0/ 7
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Manowar-Fans, wir müssen stark sein! Die einst geliebten Könige des Stahls demontieren sich weiter. Diesmal zersägt das Abrisskommando unter der Leitung von Joey DeMaio das Kultalbum KINGS OF METAL, ursprünglich erschienen 1988.

Darauf zu hören sind Party-Kracher wie ‘Kings Of Metal’, die Herzschmerzballade ‘Heart Of Steel’ oder das blutrünstige ‘Hail And Kill’ – alles lieb gewonnene Stimmungsgaranten, wenn nicht gar Band-Meilensteine, die Manowar mit dieser Neueinspielung vergewaltigen. Eric ächzt und röhrt, der Sound ist klinisch und steril. In Sachen Schlagzeug scheinen Manowar mehr denn je in Richtung Running Wild zu schielen. Gipfel der Peinlichkeit ist, dass man während des Solostücks ‘The Sting Of The Bumblebee’ ein Metronom mitklicken hört.

Das ist entweder peinlich, weil man vergessen hat, es rauszuschneiden. Oder es ist peinlich, weil man versucht, durch so einen Quatsch Leute zu beeindrucken. Keine Frage, die Songs an sich sind immer noch toll geschrieben. Sie stammen schließlich aus besseren Zeiten, und die kleineren Veränderungen sind zu vernachlässigen.

Aber das alleine reicht nicht aus für eine Daseinsberechtigung dieses Albums, dem zusätzlich noch die belanglose Instrumentalversion beiliegt. Kein Fan, der ansatzweise bei Verstand ist, wird diesen Rohrkrepierer dem Original vorziehen.


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