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Disturbed Immortalized

Modern Metal, Reprise/Warner (13 Songs / VÖ: 21.8.)

5/ 7
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Als Disturbed 2011 eine Pause verkündeten, nickten selbst Fans zustimmend. Schließlich waren die Alternative-Metaller ihrem frühen Glanz bereits seit Jahren erfolglos hinterhergehechelt. Nach Ausflügen in nicht allzu ferne Nebenprojektgalaxien fanden sie 2014 wieder zusammen und nahmen klammheimlich ihr sechstes Album auf.

Und jenes klingt, als hätte es die Auszeit nie gegeben: fett (die modernen, mit traditionellen Verweisen gespickten Riffs), fett (die Grooves) und nochmals fett (die Produktion). Über allem thront David Draimans kein Stück variable (das unsägliche Simon & Garfunkel-Cover ‘The Sound Of Silence’ spricht Bände), aber zugegebenermaßen mit hohem Wieder­erkennungswert versehene Stimme. Klar, dass die Nummer-sicher-Formel im treibenden Titelstück, dem Stampfer ‘The Vengeful One’, dem schnittigen Hit ‘Save Our Last Goodbye’ und dem solistarken ‘What Are You Waiting For’ zum Erfolg führt.

Auf Albumlänge leidet IMMORTALIZED allerdings unter der Disturbed-typischen Krankheit: Die vorhersehbare Rezeptur nutzt sich – wenngleich nicht ganz so drastisch wie auf INDESTRUCTIBLE (2008) und ASYLUM (2010) – ab. Dennoch und obwohl sich die Band trotz Pause immer noch die Zähne an THE SICKNESS (2000) und BELIEVE (2002) ausbeißt: Disturbed haben zweifellos wieder mehr Lust auf ihre Musik.


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