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Heaven Shall Burn

Trivium Silence In The Snow

Modern Metal, Warner (11 Songs / VÖ: 2.10.)

6/ 7
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Was für ein Brett: Das Nackenbrecher-Riff zu Beginn, der treibende Zwischenteil, der in Mark und Bein fahrende Chorus sowie die filigranen Soli – ‘Silence In The Snow’ macht als (Titel-) und Vorabstück schon so viel Bock auf mehr, dass Trivium mit den restlichen Songs ihres siebten Studiowerks entweder nur ganz tief fallen – oder zu einem neuen Höhenflug ansetzen können. Für den Rezensenten trifft eindeutig Letzteres zu, wenngleich das Quartett weiter polarisieren dürfte:

Wer ihren auf IN WAVES und VENGEANCE FALLS eingeschlagenen Weg schon nicht mitgehen konnte oder wollte, wird sich auch mit SILENCE IN THE SNOW schwertun. Denn Trivium ziehen ihre Metal-Vision knallhart durch. Und diese lautet mehr denn je: Zupackende (‘Blind Leading The Blind’) bis fiese Gitarrenarbeit (‘Dead And Gone’) plus schlanke Song-Strukturen (‘Pull Me From The Void’) plus hoch melodiöse Refrains (besonders ‘Rise Above The Tides’ und ‘The Thing That’s Killing Me’). Komplett aus ihrem Repertoire gestrichen haben Frontmann Matt Heafy, Lead-Gitarrist Corey Beaulieu, Bassist Paolo Gregoletto und Drummer Mat Madiro dagegen sämtliche Growls und Shouts. Schade irgendwie, aber konsequent. Und wie der passionierte Klar­sänger Heafy kürzlich in einem Interview sagte:

Die alten Tracks gibt es schließlich ­immer noch. Trivium gelingt mit SILENCE IN THE SNOW ein Drahtseiltakt, an dem beispielsweise Halestorm mit ihrem letzten, arg zahnlosen Album scheiterten.


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