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Falconer FROM A DYING EMBER

Folk Metal, Metal Blade/Sony (11 Songs / VÖ: 26.6.)

5/ 7
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Sechs Jahre lang mussten Fans der schwedischen Folk-Metaller Falconer auf ein neues Album ihrer Lieblinge warten. Sechs Jahre, in denen es außer einem vie­beachteten Auftritt beim 2015er-Progpower Festival in Atlanta nicht allzu viele wirklich nachhaltige Lebens­zeichen gab. Der Vitalität dieser Band hat die lange Schaffenspause allerdings nicht geschadet: Auch FROM A DYING EMBER saust mit gewohnt forschem Mittelalter-/Folk-Einschlag und galoppierenden Rhythmen durchs Gelände, in einem Fall sogar in schwedischer Sprache (‘Bland Sump Och Dy’), gelegentlich auch mit für dieses Genre durchaus passenden Akustikinstrumenten (‘Garnets And A Gilded Rose’) sowie stimmungsvollen Rückblicken in eine Epoche, in der noch Ritterscharen durch nordische Landstriche zogen (‘Kings And Queens’, ‘Fool’s Crusade’).

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Passend dazu klingt die Stimme von Frontmann Mathias Blad weiterhin zwar intensiv und eindringlich, aber niemals ruppig oder gar martialisch. Aufgrund seines jahrelangen Engagements an der schwedischen Staatsoper weiß Blad selbstredend nur allzu gut, wie man eine möglichst authentische Bildersprache erzeugt. In diesem wichtigen Punkt ist er sich mit Gitarrist und Hauptkomponist Stefan Weinerhall einig, so dass Falconer auch im 21. Jahr ihres Bestehens anstatt mit übertriebener Härte vor allem mit eingängigen Melodien punkten.

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Zum Todestag: Vor zehn Jahren starb Lemmy Kilmister

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