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Falkenbach Asa

Viking Metal, Prophecy/Soulfood 9 Songs

5.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Wenn die Epigonen Staub ansetzen, ist gemeinhin die Zeit reif zum Bildersturm – aber weder bin ich bereit, von Bathorys schlichtem Bombast abzulassen, noch will ich Falkenbach missen, vor allem, wenn dieses neue Album noch ein wenig unverschämter dieses so nie in Quorthons Werk gefundene Idealbild des leise stampfenden Wikingerstahls am Leben erhält.

Nichts gegen Amon Amarth, aber wenn auf nordischer Mythologie fußender Metal nicht zur Marvel Comic-Version derselben verkommen soll, braucht es diesen naiv-sturen, romantisch-schroffen Ansatz. Falkenbach alias Vratyas Vakyas alias Markus Tümmers macht auf ASA eigentlich nicht viel anders als auf seinen früheren Alben, mixt epische Keyboards mit grimmen Wetter-Samples, Akustikklampfen und viel geradlinig getaktetem Riff-Aufmarsch, und man könnte tatsächlich darüber reden, ob das langsam eine aussterbende Gattung ist.

Nun, vielleicht, aber so, wie Windir nie Paganfest-Material wurden, wird es das hier hoffentlich auch nicht, und alleine das ist Anerkennung wert. Dass hier einige der besten Songs der Falkenbach-Historie vereint sind, hilft natürlich auch…


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