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Five The Hierophant APEIRON

Avantgarde Metal, Agonia/Soulfood (6 Songs / VÖ: 18.10.)

2/ 7
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In der Musikgeschichte war England häufig Brandherd für die neuesten Trends, die sich zu internationalen Phänomenen entwickeln sollten – man denke an Metal als Ganzes! Für Black Metal stellten sich unsere Inselfreunde nach dem Venom-Startschuss nicht mehr als ganz so relevant heraus. Mit APEIRON wird sich daran auch nichts ändern. Five The Hierophant wabern bepackt mit allerlei eigentlich spannenden Instrumenten – Saxofon, verschiedene Trommelarten, Rasseln, um nur einen Bruchteil zu nennen – durch einen düsteren Äther. Gespeist von doomigem Black Metal und dunklem Jazz zeigt dies jedoch, dass die Redewendung „zu viel des Guten“ Bestand hat. Alles, was die Instrumental-Band hervorruft, ist nämlich ein zielloser Ambient-Soundtrack. Die Melodie will das Saxofon tragen, in Wahrheit jedoch verliert es sich in langatmigen, ja, langweiligen Passagen, trötet irgendwann nur noch das fragende Leid der Hörenden hinaus, wann denn endlich Schluss ist mit dem Track. Und doch geht es bei dem Londoner Quintett ganz gemäß ‘Uroboros’ in Überlänge immer und immer weiter … bis es plötzlich vorbei ist, vielleicht schon vor einer halben Stunde vorbei war, was allerdings aufgrund des auf Durchzug geschalteten Gehirns nicht weiter auffiel. Seufz.

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Tesla gehen aus Geldgründen lieber auf Tour als ins Studio

Oft entsteht der Eindruck, Rock-Musiker würden ein reiches, glamouröses Leben führen. Für einige mag das tatsächlich der Fall sein, aber Brian Wheat von den Hard-Rockern Tesla zählt sich nicht dazu. Im Interview mit Charlie Kendall's Metalshop erklärt der Bassist, wie sich die Band ihr Geld hart erarbeitet und warum eigene neue Alben nicht dazugehören. Bewusster spielen Zunächst erzählt er, wie sich Tesla-Konzerte über die Jahre verändert haben: "Auf der Höhe unserer Karriere, als alles rundlief, hatten wir Multiplatinalben, MTV und große Radiopräsenz. Das war circa 1991 oder '92, als wir das Album PSYCHOTIC SUPPER veröffentlichten.  Wir spielten damals zweieinhalbstündige Konzerte. Jetzt…
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