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For Selena And Sin PRIMEROSE PATH Review

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Die Parameter ihres Sounds deuten zunächst auf keinerlei Besonderheiten hin: For Selena And Sin wildern im nicht eben dünn besetzten Gothic Metal-Terrain und schmieden ihre melancholischen Dramen via weiblichem Gesang. So weit, so bekannt. Auch die Tatsache, dass Sängerin Annika Jalkanen genau die Prise Sehnsucht in der Kehle hat, die für diese Art Musik absolut hilfreich ist, stellt kein zwangsläufiges Indiz für ein überragendes Ergebnis dar.

Indes: Hört man sich das zweite Album der Finnen an, fällt sofort die Extravaganz dieser Gruppe auf. Denn ähnlich wie ihre (allerdings ausschließlich männlich besetzten) Landsleute von Amorphis schaffen es For Selena And Sin auf PRIMEROSE PATH erneut, grandiose Gitarren-Hooklines mit feinen Gesangsmelodien zu paaren, das alles in einen rockigen, aber dennoch sehr emotionalen Sound zu verpacken und satte zwölf Songs lang den Spannungsbogen durchgehend hoch zu halten.

Wie schon auf ihrem famosen Debüt OVERDOSED ON YOU (2007) ist auch PRIMEROSE PATH das Paradebeispiel für gefühlsmäßige Rock-Musik, die trotz aller Schwermut niemals in Kitsch oder Seichtheit abschmiert. Evanescence wären vermutlich glücklich gewesen, wenn ihnen nach dem Platin-Debüt ein solches Zweitwerk gelungen wäre….

Matthias Mineur

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Februar-Ausgabe des METAL HAMMER.


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