Toggle menu

Metal Hammer

Search

For Selena And Sin PRIMEROSE PATH Review

teilen
mailen
teilen
von

Die Parameter ihres Sounds deuten zunächst auf keinerlei Besonderheiten hin: For Selena And Sin wildern im nicht eben dünn besetzten Gothic Metal-Terrain und schmieden ihre melancholischen Dramen via weiblichem Gesang. So weit, so bekannt. Auch die Tatsache, dass Sängerin Annika Jalkanen genau die Prise Sehnsucht in der Kehle hat, die für diese Art Musik absolut hilfreich ist, stellt kein zwangsläufiges Indiz für ein überragendes Ergebnis dar.

Indes: Hört man sich das zweite Album der Finnen an, fällt sofort die Extravaganz dieser Gruppe auf. Denn ähnlich wie ihre (allerdings ausschließlich männlich besetzten) Landsleute von Amorphis schaffen es For Selena And Sin auf PRIMEROSE PATH erneut, grandiose Gitarren-Hooklines mit feinen Gesangsmelodien zu paaren, das alles in einen rockigen, aber dennoch sehr emotionalen Sound zu verpacken und satte zwölf Songs lang den Spannungsbogen durchgehend hoch zu halten.

Wie schon auf ihrem famosen Debüt OVERDOSED ON YOU (2007) ist auch PRIMEROSE PATH das Paradebeispiel für gefühlsmäßige Rock-Musik, die trotz aller Schwermut niemals in Kitsch oder Seichtheit abschmiert. Evanescence wären vermutlich glücklich gewesen, wenn ihnen nach dem Platin-Debüt ein solches Zweitwerk gelungen wäre….

Matthias Mineur

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Februar-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Amorphis :: Under The Red Cloud

Amorphis :: Circle

Amorphis :: The Beginning Of Times


ÄHNLICHE ARTIKEL

Amorphis: 20 Jahre Joutsen-Debüt ECLIPSE

In typischer Amorphis-Manier verarbeitet auch ECLIPSE (2006) literarisch wertvolles Material. Anlässlich des Jubiläums blicken wir zurück.

Die Videos der Woche vom 19.12. mit Megadeth, Amorphis u.v.m.

Brandaktuelles Videomaterial gibt es auch diese Woche - von unter anderem Metallica, Lacuna Coil sowie einigen weiteren.

Esa Holopainen (Amorphis) über BORDERLAND

Amorphis-Gitarrist Esa Holopainen sprach in einem neuen Interview über das neue Album BORDERLINE und den Produzentenwechsel.

teilen
mailen
teilen
Black Stone Cherry arbeiten nicht mit externen Produzenten

Seit mehr als zehn Jahren hatten die US-Hard-Rocker Black Stone Cherry keinen externen Produzenten mehr an ihrer Seite. Laut Sänger und Gitarrist Chris Robertson ist das eine bewusste Entscheidung, denn man will die volle Kontrolle über das eigene Schaffen behalten. Black Stone Cherry: Keine Hilfe von außerhalb „Wir produzieren seit dem KENTUCKY-Album (2016 – Anm.d.A.) alles selbst. Seit 2013 oder 2014 haben wir nicht mehr mit einem Produzenten zusammengearbeitet. Das hat nichts mit Produzenten zu tun“, sagte Robertson im Interview mit dem YouTube-Kanal Chas Byrne. „Wir haben mit einigen der Besten gearbeitet – mit Joe Barresi, Howard Benson, Bob Marlette,…
Weiterlesen
Zur Startseite