Kritik zu Fragments Of Unbecoming PERDITION PORTAL

Fragments Of Unbecoming PERDITION PORTAL

Melodic Death, Apostasy/Edel (10 Songs / VÖ: 18.5.)

5/ 7
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Foto: FI2324

Na, ein wenig Zeit hat sich das Quintett aus Baden-Württemberg ja durchaus gelassen, bis die Arbeiten am Nachfolger zum 2012 erschienenen THE ART OF COMING APART abgeschlossen waren. Hat sich das Warten gelohnt? Für Fans keine Frage, PERDITION PORTAL: CHAPTER IV ist eine würdige Ergänzung der bisherigen Diskografie. Stilistisch bewegen sich Fragments Of Unbecoming nach wie vor im breiten Fahrwasser von Bands wie At The Gates oder Dissection, vergessen aber nicht, die eigene Note durch kleinere stilistische Schlenker zu ergänzen.

Sicher ist: Schönere Twin-Gitarren aus deutschen Landen hört man selten, und auch der restliche musikalische Unterbau (wie beispielsweise das solide, treibende Schlagzeugspiel) muss sich definitiv nicht verstecken. Insofern darf man auch getrost eine Empfehlung an Genre-Freunde aussprechen, denen die Band bislang unbekannt war. Zementiert wird der solide Gesamteindruck durch die souveräne Kohlekeller-Produktion (Kristian Kohlmannslehner, unter anderem Aborted, Powerwolf), die keinen Grund zur Klage bietet. An die zeitlose Eleganz der stilbildenden Originale reicht das Material zwar nicht heran, ist aber dennoch sehr detailverliebt und spürbar liebevoll arrangiert. Wohlgemerkt, ohne sich zu tief vor den Klassikern zu verbeugen. Unterstützenswert!

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