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Full Of Hell WEEPING CHOIR

Grindcore, Relapse/RTD (11 Songs / VÖ: 17.5.)

4/ 7
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Full Of Hell gehören zu jenen Bands, die dezent als „permanent verdächtige Dauerpatienten“ eingeschätzt werden können. Kein Wunder, hat die Truppe aus den USA doch in zehn Jahren knapp zwei Dutzend Veröffentlichungen klar­gemacht und bereits Kooperationen mit The Body und der japanischen Noise-Legende Merzbow hinter sich. Und so gehört auch WEEPING CHOIR zu den Werken, die zartbesaitete Gemüter in eben diesen weinenden Chor verwandeln können.

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Hardcore, Grindcore, Death Metal (die neben dem Geschrei sehr coolen Kevin Sharp-1992-Growls, zum Beispiel in ‘Downward’ oder dem goregrindigen ‘Silmaril’) und elektronisch verzerrte Power Noise-Szenarien (ob bei einer Laufzeit von nur 24 Minuten überhaupt Platz für Collagen wie ‘Rainbow Coil’ sein sollte, sei dahingestellt) sorgen dafür, dass sich Feingeister schnell angeekelt abwenden. Der Sound von Converges Kurt Ballou passt, ist harmonischer als die Songs und transparent. Nischenmusik für Freaks – egal, ob aufgeschlossene Extrem-Metal-Fans oder weihrauchgeschwängerte Feuilletonisten, die heimlich auf dem Roadburn kiffen. Feiert doch die kurze Naked City-Verbeugung in ­‘Ygramul The Many’. Saxofon ist Krieg.

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