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Generation Kill We’re All Gonna Die

Thrash Metal, Nuclear Blast/Warner 8 Songs

5.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Die New Yorker um Exodus-Frontmann Rob Dukes verabschieden sich auf ihrem zweiten Album weitestgehend vom punk-beeinflussten Thrash und beweisen deutlich mehr kompositorisches Geschick. Zwar gibt es die kurzen, schnellen Nummern immer noch (‘Friendly Fire’, ‘We’re All Gonna Die’), allerdings mengen Generation Kill neuerdings einen kräftigen Schuss Melancholie in ihre Songs hinein.

Die langsamen, zum Teil fast doomigen Passagen erinnern mal an Crowbar, dann wieder an Down, und bisweilen sogar an die Hochphase von Soundgarden. Dukes beweist dabei, dass er nicht nur brüllen, sondern auch sehr eindringlich singen kann. Das Info der Plattenfirma verwendet gar die Formulierung „soulful“, was wirklich nicht übertrieben ist.

Wer bei ‘There Is No Hope’ keine Gänsehaut bekommt, sollte zum Arzt gehen. Letzter Pluspunkt ist der klare, kraftvolle Sound, der das Debüt der Band zu einem Demo degradiert. Wer sich also bisher gefragt hat, warum es neben Exodus noch eine Band namens Generation Kill gibt, findet die Antworten auf diesem Album.


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