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Metal Hammer

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Glare Of The Sun THEIA

Doom, Indie/Soulfood (12 Songs / VÖ: 21.6.)

3.5/ 7
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THEIA hat etwas von einem Steak, das zu lange in der Pfanne brutzelte: etwas zu zäh, wenig saftig, aber immerhin noch anständig im Geschmack. Die Salzburger machen mit ihrem zweiten Album dort weiter, wo sie mit ihrem Debüt SOIL vor zwei Jahren aufgehört haben. Der musikalische Versuchsaufbau beinhaltet das mutige Kombinieren von tödlichem Doom mit den Ambient-Gefühlen von Post Metal und Shoegaze. Spoiler-Alarm: Das Unternehmen gelingt nur teilweise. Noch am ehesten überzeugen die ruhigen Passagen, wenn cineastische Momente im Kopfkino entstehen.

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Ihre Schwächen haben Glare Of The Sun ausgerechnet bei den Metal-Parts, die recht uninspiriert aus den Lautsprechern walzen. Obendrein strapazieren die leiernden Stimmbänder von Frontmann Christoph Stopper erheblich die Ohren – vor allem, sobald er von seinem guten Grunzen in klare Gefilde wechselt. Das Songwriting zündet im fünften Anlauf leider noch ebenso wenig wie beim ersten Versuch, wobei immer wieder aufkommende schöne Abschnitte das Album vor dem völligen Absturz retten. Letztlich ist bei THEIA vieles gewollt, aber in der Umsetzung nicht richtig gekonnt.

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