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Goatwhore ANGELS HUNG FROM THE ARCHES OF HEAVEN

Extreme Metal, Metal Blade/Sony (12 Songs / VÖ: 07.10.)

5.5/ 7
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Spätestens seit CONSTRICTING RAGE OF THE MERCILESS (2014) agieren Goatwhore weniger nach dem „Masse statt Klasse“-Prinzip und konzentrieren sich zu 666 Prozent auf die Stärken der von ihnen bemühten Sparten. Auf ihrem achten Album komponiert die 1997 gegründete Band noch ein Quäntchen entschlackter als auf dem bereits nahezu fettfreien VENGEFUL ASCENSION (2017). Diese Devise geht mit einer gewissen Vorhersehbarkeit einher, was aber allein die mächtige Rhythmusabteilung wettmacht. Der eröffnende Hit ‘Born Of Satan’s Flesh’ klingt mit seiner ausgewogenen Balance aus Schwärze und Druck, als hätten sich Behemoth, Decapitated, Cradle Of Filth, Devildriver und Slayer in einer Louisiana-Schmuddelscheune zum Rudelbums verabredet. Und zwar maskiert, denn trotz vertrauter Gerüche markieren Goatwhore das Revier als ihr eigenes.

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Auch im Folgenden, wenn sich das mehrköpfige Biest vogelfrei auf seiner von Thrash-, Death-, Black- und Heavy Metal-Pfeilern abgesteckten Wiese austobt: ‘The Bestowal Of ­Abomination’ schafft Platz für Melodien, das epische Titelstück klingt mit Klavier aus, das hymnische ‘Death From Above’ trifft zwischen Hardcore-Schlag und Sludge-Süffigkeit ins Schwarze, ‘Ruinous Liturgy’ schlägt mit Crossover-Ansätzen Spandexhosen-Alarm, ‘Victory Is The Lightning Of Destruction’ peitscht punkig voraus, ‘Voracious Blood ­Fixation’ profitiert von Stoner-Wucht, und die Groove-Granate ‘Nihil’ begräbt alles unter sich. Wo es bei anderen Ziegen nur für ein schwaches „Mäh“ reicht, gibt es für die Goatwhore also ein lautes „Yäh“!

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Jay Weinberg bereut seine Zeit mit Slipknot nicht

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