Toggle menu

Metal Hammer

Search

Gorgoroth QUANTOS POSSUNT AD SATANITATEM TRAHUNT Review

teilen
mailen
teilen
von

Nach dem ganzen „Entertainment“ um Gorgoroth und God Seed, dem Prozess, den harten Worten und angeblichen Versöhnungen sowie der fast schon kafkaesken Situation, zwei Bands mit den gleichen Songs touren zu sehen, geht’s jetzt also endlich mal wieder um das, was ja eigentlich zählen sollte: Musik, und zwar neue.

Infernus hat sich für seine Reinkarnation der Black Metal-Legende einen ganz illustren Haufen zusammengestellt, mit dem von mir sehr geschätzten Pest als Sänger, Obituarys Frank Watkins am Bass und hinter den Trommeln Tomas Asklund, einst bei Dissection. Womit wir beim Stichwort wären: Was hat früher die norwegische von der schwedischen Szene unterschieden? Die Schweden, maßgeblich inspiriert von eben jenen Dissection, gaben dem satanischen Sound verführerisch flirrende Melodielinien mit auf den Weg, während die Norweger, durchaus auch maßgeblich von Gorgoroth angeleitet, eher schroff klirrend auf den Kriegspfad einschwenkten.

Warum also zum Teufel klingen Gorgoroth jetzt (etwa auf ‘Aneuthanasia’) fast wie eine Kopie von Dissection? Ich bin ehrlich gesagt etwas ratlos. QUANTOS POSSUNT AD SATANITATEM TRAHUNT ist keinesfalls ein schlechtes Album, und wäre das Songwriting etwas mitreißender, ich würde sie feiern, aber so bleibt ein mittelmäßiges und – viel schlimmer – erschreckend identitätsloses Teil zurück, das vor allem mit all dem, was den ganzen Gorgoroth-Hype mal befeuert hat, eigentlich nichts zu tun hat.

Robert Müller

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der November-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Gorgoroth :: INSTINCTUS BESTIALIS

Flood NATIVE Review

Wino PUNCTUATED EQUILIBRIUM Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Metallica: Basssolo in ‘Orion’ sollte Hammett spielen

Robert Trujillo gibt in der neuesten Episode von "The Metallica Report" eine aufschlussreiche Story über den Klassiker ‘Orion’ zum Besten.

50 Jahre ESP: Stählerne Äxte fürs Metal-Gelände

Als 1975 in Tokio die Firma ESP gegründet wurde, ahnte wohl niemand, dass sie zu einem der wichtigsten Gitarren- und Basshersteller werden würde.

Cliff Burton war Inspiration für Mike Dirnt (Green Day)

Damit war nicht zwingend zu rechnen, aber Cliff Burton von Metallica war ein wichtiger Einfluss für Green Day-Bassist Mike Dirnt.

teilen
mailen
teilen
Metallica: Basssolo in ‘Orion’ sollte Hammett spielen

Der Band-eigene Podcast von Metallica entpuppt sich regelmäßig als Goldgrube für Anekdoten, historische Details und spannende Blickwinkel. Als jüngster Beweis dafür kann der Besuch von Bassist Robert Trujillo im The Metallica Report herhalten. In der neuesten Folge der Gesprächsrunde plaudert der 61-Jährige unter anderem über den Geist von Cliff Burton sowie die Klassiker-Tracks ‘The Call Of Ktulu’ sowie ‘Orion’. Eleganter Diebstahl Zu letzterem Instrumental hatte Trujillo in der Tat eine interessante Geschichte zu erzählen. Denn das Basssolo in der Komposition für MASTER OF PUPPETS, das dritte Studiowerk von Metallica, war eigentlich für Kirk Hammett vorgesehen. Stattdessen hat es sich Bassist…
Weiterlesen
Zur Startseite