Kritik zu Gorgoroth INSTINCTUS BESTIALIS

Gorgoroth INSTINCTUS BESTIALIS

Black Metal, Soulseller/Soulfood 8 Songs / VÖ: erschienen

4.0/ 7
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Den Stab über diesem Fragment dessen zu brechen, was einst die norwegische Second Wave-Offenbarung war, ist unmöglich: Er ist längst gebrochen, nach der Travestie aus QUANTOS POSSUNT AD SATANITATEM TRAHUNT und der UNDER THE SIGN OF HELL-Neuaufnahme. Was, man mag es kaum glauben, auch schon wieder sechs beziehungsweise vier Jahre unter dem Mantel des Schweigens vor sich hin gammelt…

Gitarrist Infernus hat wieder ein paar neue Gesichter, vor allem aber jede Menge neue alte Riffs gesammelt, um INSTINCTUS BESTIALIS zu bestücken. Insgesamt 31 Minuten lassen im Schnitt knappe vier Minuten pro Song, was bei dem kantigen Approach, mit dem diese an die alten Second Wave-Formel herangehen, kurz und würzig genug ist. Größter Zugewinn ist in meinen Ohren der neue Sänger Atterigner von den serbischen Black-Metallern Triumfall, der mit seinem kratzigen, ziemlich tiefen Organ den Hass sauber intoniert.

Vieles an diesem Album sagt „back to basic“, und das ist die einzige Richtung, die Gorgoroth einschlagen können. Große Relevanz will ich INSTINCTUS BESTIALIS in Ermangelung wirklich herausragender Songs und bei der Bürde des Geschehenen nicht mehr zugestehen. Spaß und schwenkende Hörner dürft ihr aber sehr wohl erwarten.

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