Exklusive Judas Priest Vinyl mit dem Metal Hammer 03/24

Gormathon Following The Beast

Death Metal, Napalm/Universal 12 Songs / VÖ: 26.09.2014

6.0/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von

Das erste Gormathon-Album LENS OF GUARDIAN (2010) wurde von Amon Amarth-Gitarrist Olavi Mikkonen geadelt und als eines der besten Alben nach 2000 betitelt. Nun legen die Schweden ihr zweites Werk FOLLOWING THE BEAST nach, das Fans harter Musik genauso bedingungslos weiterempfohlen werden kann. Das Wikinger­wesen wohnt auch dem zweiten Schuss in gewisser Weise inne, doch Gormathon sind viel mehr nur als ein fader Abklatsch bekannter Bands des Genres. Mit einem ganz eigenen, mal klassisch riffenden, mal abgefahren anders klingenden, aber immer bombastischen Stil spielen sich die langhaarigen Hünen Song um Song in Ekstase und schaffen es dabei stets, heldenhaft erhaben zu klingen (man höre die melodisch durchdringenden Über-Hits ‘Hellbender’ und ‘Celestial Warrior’) und für Riff-Alarm zu sorgen (‘In Benevolence’, ‘Warlords Of Doom’, ‘Into Oblivion’). Doch nicht nur der Saitenfraktion, sondern auch Sänger Tony Sunnhag gilt großes Lob: Ob gegrowlt oder gekreischt, ob tief oder klar gesungen – die Stimme des Frontmanns klingt stets abwechslungsreich und gestaltet selbst die Ballade ‘Remember’ spannend und so nachhallend wie die anderen Songs von FOLLOWING THE BEAST. Eine absolut positive Überraschung!

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

Zum 35. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

MASTER OF PUPPETS von Metallica wurde am 03.03.1986 veröffentlicht. Zum runden Geburtstag kramen wir das Review aus dem METAL HAMMER 03/1986 raus.

„DOOM Eternal“ im Test: Einmal alles mit allem, bitte!

Der DOOM-Slayer ist zurück und muss die Erde von Dämonen und anderen Ausgeburten der Hölle befreien. Dass das jede Menge Spaß macht, beweist unser Test.

„Terminator: Resistance“ im Test: Widerstand ist zwecklos

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator: Resistance“ ist da leider keine Ausnahme.

teilen
twittern
mailen
teilen
Zum Weltschlangentag: Das Symbol der Schlange im Heavy Metal

Die Schlange wird seit jeher gleichermaßen verehrt wie gefürchtet. Laut WHO erleiden jährlich etwa 5,4 Millionen Menschen einen Schlangenbiss. Zwischen 81.000 und 138.000 der Gebissenen sterben am nicht selten tödlichen Schlangengift. Als kraftvolles Symbol findet sich die Schlange sogar auf einigen heimischen Wappen. Das überrascht nicht, steht das Schuppenkriechtier immerhin für Unsterblichkeit. Außerdem symbolisiert sie als Äskulapschlange seit vielen Jahrhunderten den Stand der Ärzt*innen und Pharmazeut*innen. Über die Mythologie hinaus findet sich die Schlange auch in der Kunst, Literatur und Musik. Wir stellen euch verschiedene Bands vor, die sich das geschichtsträchtige Symbol auf Album-Cover, im Musikvideo oder sogar als Name…
Weiterlesen
Zur Startseite