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Grey Daze AMENDS

Modern Rock, Loma Vista/Universal (11 Songs / VÖ: 26.6.)

6/ 7
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Meine Erwartungshaltung bezüglich dieses Albums war gering: Bekanntes Material der Grunge-Band Grey Daze, mit der Chester Bennington zwei Alben veröffentlichte, bevor ihn der Weg zu Linkin Park führte. Instrumental neu eingespielt, mit alten Gesangsaufnahmen der Rock-Legende kombiniert. Gähn. Ich habe schon schlechter geschlafen. Und dann – das. Gänsehaut­momente in Serie. Überschäumende Gefühle und der tausend Mal belegte Eindruck, dass Bennington zum Besten gehört, was jemals im Rock an einem Mikro stand. Es ist schlicht unfassbar, welche Palette von Emotionen dieser Mann vermitteln konnte, der sich am 20. Juli 2017 das Leben nahm. Grey Daze wollen mit AMENDS ihrem Freund, an dessen Seite sie für 2017 ein Comeback geplant hatten, nicht nur ehren, sondern hörbar auch die Millionen von Linkin Park-Fans ansprechen.

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Beides geht zu einhundert Prozent auf. Anstatt die Lieder im Originalkorsett zu belassen, schnüren sie die Grundideen auf, passen sie nicht nur produktionstechnisch (Jay Baumgardner, unter anderem Papa Roach, Orgy, Bush, saß am Mischpult) an die Neuzeit an, sondern verpassen ihnen auch extrem schnittige Strukturen. Das Ergebnis ist ein Modern Rock-Sound, der Bennington ins Zentrum stellt und diese einzigartige Stimme im ­hellsten Scheinwerferlicht erstrahlen lässt. Danke für diese Scheibe.

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