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GRID LEGENDS: DELUXE EDITION

Rennspiel, Codemasters/Electronic Arts

5/ 7
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Eigentlich ist ‘Grid Legends’ (2022) längst kein neuer Titel mehr. Doch mit der Veröffentlichung der Nintendo Switch 2 im vergangenen Juni eröffnen sich neue Chancen für Portierungen, die bislang an der limitierten Rechenleistung der Hybridkonsole scheiterten – darunter auch Codemasters’ Rennspektakel. Die ungleich stärkere Hardware erlaubt nun Umsetzungen, die nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch überzeugen. Und genau das gelingt mit ‘Grid Legends: Deluxe Edition’: Es ist der bislang optisch eindrucksvollste Racer auf Nintendos aktueller Plattform. An der bewährten Technikformel ändert sich dabei nichts. Der Spieler steigt als Neuzugang in ein aufstrebendes, jedoch unterschätztes Team ein und geht in diversen Rennen an den Start, um der Mannschaft zum sportlichen Durchbruch zu verhelfen.

Eine ähnliche Erzählung kennt man aus zahllosen Genre-Vertretern, doch die zweckdienliche Rahmenhandlung reicht immerhin aus, um dem Geschehen eine emotionale Klammer zu verleihen. Ganz ohne Makel bleibt das Erlebnis dennoch nicht. Die Story verliert sich in flachen Figuren, die kaum Entwicklung durchlaufen und fast durchweg auf Klischees basieren. Auch die Grafik, so beeindruckend sie auf der Nintendo Switch 2 wirkt, hat einen bitteren Beigeschmack: ‘Forza Horizon 5’ (2021) sieht deutlich besser aus und ist obendrein ein Open World-Titel, der spürbar Ressourcen-intensiver kalkuliert ist – aber auch für die Next Gen-Konsolen erschien. Sieht man davon ab, ist ‘Grid Legends: Deluxe Edition’ ein exzellenter wie visuell brillanter Racing-Ableger für die Konsole, der obendrein technisch hervorragend umgesetzt wurde. Wer auf Realismus statt Party-Arcade setzt, greift hier eher zu als bei ‘Mario Kart World’ (2025).

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Parkway Drive bestätigen: Es war Ben Gordons Bruder

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