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Gutrectomy MANIFESTATION OF HUMAN SUFFERING

Death Metal, Amputated Vein/Blood Blast (12 Songs / VÖ: 25.2.)

6/ 7
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Die Schwarzwald-Hoschis Gutrectomy haben sich gleich mit ihrer EP ­SLAMAGEDDON und dem Album SLAMPOCALYPSE in der Spitze des akustischen Terror-Untergrunds festgesetzt. Wer dann aber gesehen hat, wie die Band beim Party.san 2018 das Zelt nach der Sturmpause innerhalb kürzester Zeit zum Kochen gebracht hat, weiß, warum Soundboard-Videomitschnitte davon nur mit „Boah, Alter!“ kommentiert werden sollten. Mit MANIFESTATION OF HUMAN SUFFERING wird die nächste Fame-Stufe gezündet: Das Album gehört mit zum Härtesten, was es aktuell gibt – sofern wir noch über Death Metal mit „echten“ Songs und gewissen Wiedererkennungsmerkmalen sprechen. Das ergibt sich daraus, dass Gutrectomy eine furchtbar effektive Mischung aus Slam-Death Metal und Beatdown-Hardcore spielen, bei dem öfter Bassbooster gezündet werden, als Rob Dukes bei Exodus-Shows „fuck“ gesagt hat.

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Zur Auflockerung gibt es zwischendurch mal einen Alibi-Two-Step-Mosh wie in ‘Slaves To Greed’, ‘Condemned To Suffer’ oder ‘Diarrhea Diving Club’ – das klingt dann wie ein Terror-Suffocation-Gutalax-Hybrid, der nur von einem weiteren asozialen Beatdownpart gestoppt werden kann. In ‘Cranial Excavation’ wird der Bassbooster sogar einmal kurz durch eine kirmestaugliche Fanfare ersetzt – cooles Gimmick. Ihr merkt schon, viel mehr „br00dilidy“ als bei Gutrectomy geht echt nicht, und deswegen gibt es hier nichts anderes als die wohlverdiente Allheilstellung selbiger. Asozial und Spaß dabei!

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