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Gwar Battle Maximus

Thrash Metal, Metal Blade/Sony 13 Songs

4/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Wie unschwer zu erkennen ist, versteckt sich im Albumtitel ein Gruß an Gwars langjährigen Gitarristen Flattus Maximus, der 2011 an einer Herzkrankheit verstorben ist. Sein Spielgerät wurde inzwischen an den wenig charmant betitelten und der Legende nach „pickelübersäten“ Pustulus Maximus weitergereicht. Ansonsten hat sich bei den die Weltherrschaft anstrebenden „Scumdogs“ recht wenig geändert: Auch ihr 13. Album offeriert eine Mischung aus allem, was ordentlich Lärm macht – von Hardcore und Punk über Thrash bis hin zu normalem Metal ist alles vertreten.

Wer jetzt nölt, dass Gwar ohnehin nur live Spaß machen, der hat wohl vergessen, dass der Band auch immer mal wieder ein kapitaler Hit gelingt. Man denke nur an ‘Salaminizer’ oder ‘Sick Of You’. Eine solche Metal-Hymne für die Ewigkeit hat BATTLE MAXIMUS zwar leider nicht zu bieten, dafür aber ein Dutzend Songs (plus Intro) mit herrlich beknackten Texten über ihre Erznemesis Mr. Perfect, die einem genauso oft ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern wie sie rhythmisches Nackenzucken auslösen.

Stilistisch stellen sich Gwar recht breit auf: Während ‘They Swallowed The Sun’ durch den Heavy Metal wildert, ist ‘Torture’ deutlich thrashiger, und ‘I, Bonesnapper’ kehrt die Hardcore-/Punk-Wurzeln der Band hervor. Okay, okay, live ist das Ganze sicher am unterhaltsamsten, aber man hat wahrlich nichts zu bereuen, wenn man sich BATTLE MAXIMUS auf Konserve reinzieht.


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