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Hänsel & Gretel: Hexenjäger Fantasy Action

Paramount Pictures 88 Minuten / 28.02.2013

4.0/ 7
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Foto: Paramount Pictures

Das 200-jährige Jubiläum der grimmschen Erzählungen nimmt Tommy Wirkola zum Anlass, uns seine ganz eigene Märchenstunde um die Geschwister Hänsel und Gretel zu präsentieren. Nachdem diese nämlich schon als kleine Kinder einer eher zwielichtig anmutenden älteren Dame in einem gewissen Pfefferkuchenhäuschen ordentlich Feuer unter dem Arsch gemacht haben, schreiten sie fortan als Hexenjäger durch die Wälder.

Die Geschichte der bitterbösen Fantasy-Schlachtplatte ist rasch erzählt: Hänsel und Gretel, gespielt von Jeremy Renner (‘Das Bourne Vermächtnis’) und Gemma Arterton (‘Prince Of Persia: Der Sand Der Zeit’), werden um Hilfe gerufen, als etliche Kinder eines Dorfes entführt werden. Die Spur führt die beiden Hobby-Killer relativ schnell zur Oberhexe Muriel (Famke Janssen), die mit den Knirpsen ihre ganz eigenen dunklen Pläne verfolgt.

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In rund 90 Minuten sind die beiden Hauptdarsteller dann auch meist damit beschäftigt sämtliches Hexen-Gesocks mehr oder weniger blutig aus dem Weg zu räumen. Zwar geht es an manchen Stellen durchaus mal etwas deftiger zur Sache, aufgrund der billig wirkenden CGI-Effekte wird den Splatter-Szenen allerdings doch einiges an Würze genommen. Hier mal ein Kopf weniger, da mal ein platzender Körper. Alles ganz nett, für hartgesottene Horror-Fans aber zu weichgespült.

Generell sind die zahlreichen Action-Sequenzen jedoch recht ansehnlich in Szene gesetzt, obwohl sie größtenteils nach gleichem Schema ablaufen: Hänsel und Gretel ballern mit ihren skurrilen Schießeisen erstmal wild drauf los, ohne dabei auch nur einen Treffer zu landen, werden darauf hin aufs Böseste vermöbelt und gegen alles gedonnert, was nicht niet- und nagelfest ist, um letztendlich doch noch siegreich und lässig wie eh und je mit der Waffe über der Schulter und einem One-Liner auf den Lippen von dannen zu ziehen.

Überraschende Story-Twists sollte man dabei natürlich genauso wenig erwarten, wie eine tiefergehende Charakterzeichnung. Was bleibt ist ein schwarzhumoriges und actionreiches Schauermär mit netter Optik und hohem Erzähltempo. Seichte Popcorn-Unterhaltung für zwischendurch also.

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