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Harem Scarem CHASING EUPHORIA

Hard Rock , Frontiers/Soulfood (10 Songs / VÖ: 25.4.)

4.5/ 7
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Was Hard Rock betrifft, ist Kanada – trotz seiner Größe – ein Land, das oft über­sehen wird. In erster Linie denkt man an die Prog-Größen Rush oder vielleicht Bachman-Turner Overdrive – vergisst dabei aber Acts wie Loverboy, Helix oder eben Harem Scarem. Bei Letzteren hat der ulkige Name vielleicht nicht unbedingt beim internationalen Erfolg geholfen, in ihrem nordamerikanischen Heimatland sind sie jedoch definitiv ein Name, den man kennt. MOOD SWINGS (1993) gilt als das letzte richtige Aufbegehren des melodischen Hard Rock, bevor der Spaß in den Neunziger Jahren erst einmal ein Loch hatte. Harem Scarem haben sich davon nicht (ganz) abschrecken lassen und veröffent­lichten durchgehend starke Alben – auch ihr 17. Werk CHASING EUPHORIA fällt nicht aus der Reihe. Hook-betont, ausladend und beruhigt zugleich mit einem Fokus auf große, stadiontaugliche Melodien ist es eine perfekte Melange aus dem, was die Band in den letzten zwanzig Jahren getrieben hat, und dem angeglamten Frühwerk der Neunziger. Def Leppard trifft auf Tyketto mit einer Spur kanadischer Eigenheit.

Die Platte ist verflucht eingängig – dabei kommt zwar teilweise etwas das tatsächliche Zusammenspiel der Instrumente zu kurz, aber wer sich vorwärts stampfende Hymnen wie ‘Gotta Keep Your Head Up’ oder das flink voranflitzende ‘A Falling Knife’ anhören kann, ohne Bock zu verspüren, einen leeren kanadischen Highway entlangzu­rasen und laut mitzusingen, sollte über einen Arztbesuch nachdenken. CHASING EUPHORIA ist eine Rückkehr zu alter Stärke für Harem Scarem – hoffentlich behalten sie diese bei!

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Ehemaliger Turnstile-Gitarrist wirft Band Missbrauch vor

Brady Ebert, Gründungsmitglied der Hardcore-Formation Turnstile, hat schon wieder auf Instagram gegen seine ehemaligen Kollegen geschossen. Diesmal warf er in mehreren Story-Posts insbesondere Sänger Brendan Yates und Schlagzeuger Daniel Fang sexuellen Missbrauch vor sowie psychische Manipulation und Vorenthaltung von Tantiemen. Vorwürfe via Textnachricht Der Gitarrist teilte vermeintliche Beweise als Screenshots von Textnachrichten, die er mit Brendan Yates ausgetauscht haben soll. In diesen Screenshots, die Visions vorliegen, wirft Ebert Yates die Vergewaltigung einer 16-Jährigen auf Ecstasy vor, was der Sänger aber schon im Chat abweist. Er schreibt: "Ja, klar, ich habe jemanden vergewaltigt und es dann stolz herumerzählt. Was willst du…
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