Toggle menu

Metal Hammer

Search

Hexvessel NOCTURNE

Black Metal, Prophecy/Soulfood (10 Songs / VÖ: 13.6.) 

5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Einem talentierten Kollektiv wie Hexvessel eine Aufgabe zu stellen, ist eine gute Idee. Das wissen die Macher:innen des Roadburn Festivals, die Mat McNerney und seiner Posse letztes Jahr den Auftrag für neue Musik gegeben haben – und freie Hand dazu. Herausgekommen ist ein prachtvolles Nachtstück, eine NOCTURNE im klassischen Sinne. Pforte um Pforte öffnet sich, Schatten werden tiefer. Los geht’s mit einer elegischen Klavieretüde (‘Opening’), die in ‘Sapphire Zephyrs’ zur Black Metal-Beschwörung anschwillt – einem Mix aus Stimmen und Vögeln der Dämmerung, dem Kreischen von Dämonen und purer Energie. Mit jedem der zehn Stücke tritt man weiter ins Dunkel – an einen Ort voller Magie, wo sich Gewissheiten und Realitäten auflösen.

🛒  NOCTURNE bei Amazon

Wann immer Hexvessel akustisch vorgehen, bekommen sie diese frostklirrende Note, mit einem Twang aus Eis­kristallen. Das kennt und liebt man, und hier ist es gut zu hören in ‘Inward Land­scapes’ und ‘Concealed Descent’. Ein philosophischer Exkurs in die Stunden nach dem Tod ist das melancholische ‘Nights Tender Reckoning’ mit Gastsängerin Saara Nevalainen. Weitere Gäste sind Yusaf Vicotnik Parvez (Dødheimsgard), Juho Vanhanen (Oranssi Pazuzu) sowie als zusätzlicher Lead-Gitarrist Aleksi Kiiskilä (Grave Pleasures). Am Ende einer immer rasenderen Nacht tritt man zuletzt mit ‘Phoebus’ ans Licht – wieder so ein typischer Hexvessel-Move: schräg, beruhigend und stimmig. Bravo!

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Das Metal-Jahr 1996: Teil 3 mit Manowar, Rush u.a.

Die kompletten 66,6 Reviews der wichtigsten Alben des Metal-Jahres 1996 findet ihr in der METAL HAMMER-Märzausgabe 2026, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo! Manowar LOUDER THAN HELL Böse Zungen behaupten, dass mit dem Ausstieg von Gitarrist Ross „The Boss“ Friedman nach KINGS OF METAL (1988) Manowars Niedergang besiegelt wurde. Fakt ist, dass Manowar schon mit dem Nachfolger THE TRIUMPH OF STEEL (1992) qualitativ abbauen. LOUDER THAN HELL ist die logische Fortsetzung, allerdings mit einem großen Unterschied zu späteren Veröffent­lichungen: Joey DeMaio hat noch nicht komplett vergessen, wie man…
Weiterlesen
Zur Startseite