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Hierarchies HIERARCHIES

Death Metal, Transcending Obscurity/Sound Pollution (8 Songs / VÖ: 17.1.)

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Ihr mögt harmonische, schlüssig aufgebaute und eingängige Songs? Dann ist HIERARCHIES euer Garant für selbstinduzierte Migräneattacken. Kurz zur Einordnung: Bei Hierarchies handelt es sich um ein US-amerikanisches Trio, das parallel in Dutzenden Bands und Projekten aktiv ist. Das Band-betitelte Debütalbum enthält acht Songs, die wie ein rein zufällig zusammengewürfeltes Konglomerat aus Riffs, Melodien und Ideen wirken. Death Metal als Grundelement, in einer sehr dissonanten und nervenzerreibenden Art dargeboten. Spieltechnisch sicher hier und da interessant, aber wo genau ein Song beginnt und das Chaos aufhört, ist auf HIERARCHIES nicht einfach zu bestimmen. Um ausnahmsweise einen Pressetext zu zitieren: „Es ist eine Abwärtsspirale deines Bewusstseins, in der die unkontrollierten Gedanken dich überwältigen und auf eine Einbahnstraße zu unaufhörlichen Halluzinationen und unvermeidlichem Wahnsinn führen.“ Das kann als Zusammenfassung für sich stehen. Doch leider wurde HIERARCHIES wenig Aufmerksamkeit beim Zusammenspiel seiner Komponenten gewidmet. Die Scheibe wirkt unterm Strich eher lieblos zusammengeschustert und ist somit nicht das zwar schwer zu goutierende, aber technisch komplexe Meisterwerk, als das es die Band gerne sehen würde.

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Thin Lizzy: 50 Jahre JAILBREAK

Wenn eine Band mit dem Rücken zur Wand steht, entstehen manchmal die Platten, die alles verändern. Genau so war es 1976 bei Thin Lizzy. JAILBREAK, das sechste Album der irischen Rock-Giganten, feiert sein 50. Jubiläum - und bis heute klingt der Knall nach, der die Band aus einer stagnierenden Karriere schoss und ihr internationalen Ruhm verschaffte. Ultimatum vom Label, zwei Flops im Gepäck Nach den kommerziellen Bauchlandungen von NIGHTLIFE (1974) und FIGHTING (1975) war die Stimmung bei Thin Lizzy angespannt. Ihr Label Vertigo Records stellte ein knallhartes Ultimatum: Noch ein Album - und wenn das nicht zündet, war’s das. Zwar…
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