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Holy Grail Ride The Void

Heavy Metal, Nuclear Blast/Warner 13 Songs / 53:08 Min.

4.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Keine Frage: Holy Grail sind eine recht gute Band, aber mit sensationellen Alben können sie nicht aufwarten. Das ändert sich auch nicht mit dem zweiten offiziellen Werk RIDE THE VOID. Zwar versteht es das Quintett, traditionellen Heavy Metal mit ein paar wenigen modernen Nuancen anzureichern, dieses solide Handwerk schafft es aber nicht, die zwei großen Mankos dieser Band zu kaschieren.

Erstens: Holy Grail schreiben keine großen Hits oder Ohrwürmer. Alles gut gemacht, aber ohne „Wow!“-Effekt. Des Weiteren ist James Paul Luna (sicher sein richtiger Name…) ein eher durchschnittlicher Vokalist. Man kann gut zuhören, aber – da muss man ehrlich sein – er klingt austauschbar und verfügt über wenig bis gar kein stimmliches Charisma. Mit anderen Worten: Seine Klangfarbe ist „nullachtsechzehn“.

Dabei hätten die Vorzeichen kaum besser sein können: Vorschusslorbeeren galore, und dann konnte auch noch Matt Hyde als Produzent gewonnen werden. Erwartungsgemäß versteht es der Mann aus Kalifornien, der unlängst Parkway Drive zu Sound-Ehren verhalf, modernen, melodischen Heavy Metal ebenso gewinnbringend in Szene zu setzen – aber für das Songwriting ist immer noch die Band verantwortlich.


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