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Illumishade ANOTHER SIDE OF YOU

Modern Metal, Napalm/SPV (14 Songs / VÖ: 16.2.) 

3/ 7
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Als Masterarbeit geboren, kehrt das Band-Projekt Illumishade nach seinem Debüt 2020 mit Album Nummer zwei zurück. Die Modern Metal-Formation um die Eluveitie-Band-Mitglieder Fabienne Erni und Jonas Wolf wartet diesmal mit 14 neuen Tracks auf – eine stolze Hausnummer, bei der man sich ein vielfältiges Angebot sowie eine charakteristische Klangvisitenkarte wünscht. Das haben Illumishade auf ANOTHER SIDE OF YOU nur teilweise geschafft. Der symphonische Stil aus orchestralen Elementen, schicksalhaften Riffs, beeindruckenden Soli und der märchenhaften Stimme von Erni, den die Gruppe bereits auf ECLYPTIC: WAKE OF SHADOWS vorgab, wird zwar fortgeführt und lässt hoffnungsvolle Vergleiche mit Within Temptation oder Ad Infinitum zu, wird aber schnell von einer kitschigen Poppigkeit zerschlagen. ‘Cloudreader’ klingt wie eine 2013er-Miley Cyrus-Ballade, ‘Fairytale’ weckt Eurovision Song Contest-Gefühle, und das schwyzerdütsche ‘Verliebt’ könnte problemlos als Soundtrack für ‘Frozen 3’ fungieren.

Diese zuckrige Klebrigkeit übertüncht fast den bittersüßen Geschmack der stärkeren Stücke (‘Elegy’‚ ‘Enemy’, ‘Hymn’), die man durch ihre gelungene Gitarrenarbeit tatsächlich noch im Metal verorten kann. Besonders der Sechsminüter ‘Cyclone’ glänzt mit seinem leichten Prog-Einschlag. Dennoch fehlt es der Platte an Heterogenität und Wumms. Coole Nummern sind da, aber sie gehen in der Masse unter. Die Erwartungen, die ein 14 Tracks starkes Album weckt, wurden leider nicht erfüllt.

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Black Sabbath: Geezer Butler hasst das PARANOID-Cover

PARANOID (1970) gilt ohne Zweifel als eines der bedeutendsten Alben in der Metal-Geschichte. Songs wie ‘War Pigs’, ‘Iron Man’ oder ‘Paranoid’ (Letztere wurde die erfolgreichste Single der Band überhaupt) haben daran großen Anteil. Doch Black Sabbath-Bassist Geezer Butler stößt sich weniger an der Musik als an der Aufmachung. Genauer gesagt dem Coverartwork. Grausiges Artwork Im Katalog von Black Sabbath gibt es ohne Zweifel einige künstlerischer Fehltritte. Relativ weit oben in dieser Liste dürfte das Coverartwork von BORN AGAIN (1983), dem einzigen Album mit Deep Purple-Sänger Ian Gillan als Frontmann, rangieren. Butler bezeichnete dies als „scheiße, aber verdammt großartig“. Doch seiner…
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