Toggle menu

Metal Hammer

Search

Illumishade ANOTHER SIDE OF YOU

Modern Metal, Napalm/SPV (14 Songs / VÖ: 16.2.) 

3/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Als Masterarbeit geboren, kehrt das Band-Projekt Illumishade nach seinem Debüt 2020 mit Album Nummer zwei zurück. Die Modern Metal-Formation um die Eluveitie-Band-Mitglieder Fabienne Erni und Jonas Wolf wartet diesmal mit 14 neuen Tracks auf – eine stolze Hausnummer, bei der man sich ein vielfältiges Angebot sowie eine charakteristische Klangvisitenkarte wünscht. Das haben Illumishade auf ANOTHER SIDE OF YOU nur teilweise geschafft. Der symphonische Stil aus orchestralen Elementen, schicksalhaften Riffs, beeindruckenden Soli und der märchenhaften Stimme von Erni, den die Gruppe bereits auf ECLYPTIC: WAKE OF SHADOWS vorgab, wird zwar fortgeführt und lässt hoffnungsvolle Vergleiche mit Within Temptation oder Ad Infinitum zu, wird aber schnell von einer kitschigen Poppigkeit zerschlagen. ‘Cloudreader’ klingt wie eine 2013er-Miley Cyrus-Ballade, ‘Fairytale’ weckt Eurovision Song Contest-Gefühle, und das schwyzerdütsche ‘Verliebt’ könnte problemlos als Soundtrack für ‘Frozen 3’ fungieren.

Diese zuckrige Klebrigkeit übertüncht fast den bittersüßen Geschmack der stärkeren Stücke (‘Elegy’‚ ‘Enemy’, ‘Hymn’), die man durch ihre gelungene Gitarrenarbeit tatsächlich noch im Metal verorten kann. Besonders der Sechsminüter ‘Cyclone’ glänzt mit seinem leichten Prog-Einschlag. Dennoch fehlt es der Platte an Heterogenität und Wumms. Coole Nummern sind da, aber sie gehen in der Masse unter. Die Erwartungen, die ein 14 Tracks starkes Album weckt, wurden leider nicht erfüllt.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
AC/DC: Dave Evans rekapituliert erstes Konzert der Band

Dave Evans, seines Zeichens Originalsänger von AC/DC, wird in steter Regelmäßigkeit immer wieder gebeten, über die Anfänge der Aussie-Rocker zu plaudern. In einem kürzlich über die Bühne gegangenen Interview bei Belgische Radio Unie rief der 72-Jährige Erinnerungen an das erste Live-Konzert der Formation überhaupt wach. Spontanität für den Gewinn Auf die Frage, ob sich Evans noch an den ersten Auftritt von AC/DC erinnert, erwiderte der Musiker: "Ja, natürlich. Das erste Konzert vergisst man nie. Es war im Nachtclub Chequers -- dem Nummer eins Nachtclub in Australien. Und es war an Silvester, was riesig war. Jedenfalls war es bis zum Bersten gefüllt.…
Weiterlesen
Zur Startseite