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Imha Tarikat CONFESSING DARKNESS

Black Metal, Prophecy/Soulfood (11 Songs / VÖ: 20.6.)

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Es gibt Alben, die gleichzeitig voller Aggression und Abschottung sind, die dich bedrängen, aber nicht ergreifen wollen. Imha Tarikat machen solche Alben, man klebt ihnen bereitwillig das Label Black Metal auf, aber man könnte auch Hardcore, Punk oder Sludge in den Mund nehmen, es ist egal. Was zählt, ist die spezielle Persönlichkeit, die entsteht, wenn sich Kerem Yilmaz, der Mann hinter dieser Band, facettenreich und eigenwillig in den verschiedenen Instrumenten und seinem Gesang artikuliert. Letzterer ist gewöhnungsbedürftig, bellend und unmelodisch, an Bölzer erinnernd, falls die noch jemand kennt. Die Drums wirken hektisch, ungeduldig, ohne dass es eine Blastbeat-Orgie wird.

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Die großen Gesten entstehen in den Gitarrensaiten, mit lodernden Melodiebögen und immer wieder wilder, markanter Soloarbeit. CONFESSING DARKNESS ­biedert sich nicht mit Hits, mit herausragenden Momenten an, sondern steckt dich nach und nach an mit seiner speziellen Art, steigert die Intensität, und wenn du dir so mitten im Titel-Song das erste Mal eingebildete Spucke vom Gesicht wischen willst, ist Imha Tarikat da in deinem Kopf. Individuell und intensiv – will kein Lob, bekommt viel Respekt.

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Gary Holt will nicht auf der Bühne sterben

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