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Imperialist PRIME

Black Metal, Transcending Obscurity (9 Songs / VÖ: 5.9.)

4/ 7
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Black Metal im Weltraum: Das hat lange Tradition, mit dem lichtfressenden kosmischen Klirren von Darkspace, Oxiplegatz’ Comic-Schlachtenlärm, den mystischen Sternenschauen von Mare Cognitum & Co. bis hin zur klassischen Weltraumoper mit Blastbeats. Die Kalifornier Imperialist haben dazu seit 2013 eine Art Blaupause gebastelt, mit bombastischen Adam Bourke-Album-Covern, fast poppigen Riffs und schneidigem Meloblack in kompakten Songs. Ihr drittes Album PRIME versucht nun, die Formel in einen noch höheren Orbit zu hieven: Das Cover schuf diesmal Eliran Kantor, Dan Swanö saß an den Schubkraftreglern, und gleich der erste Song ‘Starstorm’ stellt klar, dass hier einige G-Kräfte auf den Zuhörer einwirken wollen. Bevor das Blut komplett aus dem Hirn in die Füße fließt, wird aber auch klar, dass bei all der netten Verpackung enorm viel Dissection oder Necrophobic verbaut wurde, um den Sternenkreuzer flottzumachen. Und deswegen genug der Metaphern: PRIME ist mir ein bisschen zu viel Verpackung und zu wenig Inhalt. Das Ganze macht Spaß, aber am Ende ziehe ich unsere lokale „Adam Bourke bringt Farbe in die Leere“-Band, Vorga, vor, denn die haben die markanteren Songs.

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