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J.B.O. HAUS OF THE RISING FUN

Comedy Metal, Perception/Warner (13 Songs / VÖ: 9.1.)

6/ 7
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Steile These: HAUS OF THE RISING FUN ist das beste J.B.O.-Album seit ROSA ARMEE FRAKTION (2002). Nicht, dass seitdem tote Hose geherrscht hätte, aber auf so hohem musikalischem und inhaltlichem Niveau wird man nicht alle Tage unterhalten. Das Album wirkt, als hätten die Franken jede Menge juvenilen, ungezwungenen Spaß im Studio gehabt – und diesen meisterhaft auf Tonträger gebündelt. Ob selbstreferenziell (‘Haus Of The Rising Fun’), trinkfreudig (‘Ka-Fump!’) oder augenzwinkernd aufs eigene Alter guckend (‘Ma Ma Ma Metal’): Alle zwölf neuen Nummern (plus ein kurzes Zwischenspiel) sprühen vor Kreativität, Freude und Liebe zu Musik im Allgemeinen und Metal im Speziellen. Das Verhältnis zwischen Eigenkompositionen und Cover-Versionen ist dabei perfekt austariert; in beiden Fällen begeistern (Stinke-)Fingerspitzengefühl und -fertigkeit, mit denen das Quartett die persiflierten Trademarks aufgreift. ‘Stinkefinger’ hält dem Deutsch-Rock von Hosen bis Onkelz einen Spiegel vor, um sich dabei zu einem der besten Genre-Songs des Jahrzehnts zu mausern. Von ‘Power sucht Wolf’ möchte man am liebsten sofort eine Cover-Version durch die Vorbilder hören, und das bereits Open Air-erprobte ‘Bussi’ ist die schönste Form des teutonischen Rammelwahnsinns. 31 Jahre nach ihrem Debütalbum ist mit J.B.O. noch zu rechnen!

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