Kamelot THE SHADOW THEORY

Symphonic Metal, Napalm/Universal (13 Songs / VÖ: 6.4.)

6/ 7
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Mit HAVEN lieferten ­Kamelot im Frühjahr 2015 ein musika­lisches Brett ab, das auch drei Jahre später noch einen Garanten für Hörspaß erster Klasse darstellt. Keine leichte Voraussetzung, ist neues Material doch meistens da­rauf ausgelegt, das vergangene zu übertrumpfen oder zumindest den selbst gesetzten Standard zu halten; und das gelingt den US-amerikanischen ­Symphonic-Metallern mit THE SHADOW THEORY allemal! Bereits ‘Phantom Divine’ knallt ordentlich in den Gehör­gang und ist heißer Anwärter auf den Titel „Albumfavorit“.

Gerne wären wir diesmal wieder in den Genuss einer Kooperation mit Alissa White-Gluz (Arch Enemy) gekommen, doch auch Sängerin Lauren Hart (Once Human) leistet in diesem Stück sowie in ‘MindFall Remedy’ verdammt gute Arbeit! Für den emotionalen Part – auf HAVEN noch von Charlotte Wessels (Delain) zelebriert – fiel die Wahl nun auf Jennifer Haben (Beyond The Black). Achtung, ‘In Twilight Hours’ lässt das Herz vor Schmerz beinahe zerbrechen! Und obwohl Nummern wie diese oft mit höchster Vorsicht zu genießen sind, funktioniert das Duett zwischen Tommy Karevik und der deutschen Sängerin hervorragend, ist ehrlich und weit davon entfernt, kitschig zu sein.

THE SHADOW THEORY wird zu keiner Minute überflüssig und hält das hohe Niveau über 13 Songs hinweg, ohne dass eines der Stücke unter den Tisch zu fallen droht. Anlass für negative Kritik gibt es kaum, außer vielleicht das von Kamelot perfektionierte, stets vorhandene Maß an Dramatik und Theatralik – aber selbst das geht als Stilmittel vollkommen klar und passt einfach.

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Männer spielen Extreme Metal, um Männer zu beeindrucken

Laut einem Klischee lernen Kerle vor allem deswegen Gitarre zu spielen, um Frauen abzuschleppen. Unabhängig davon, wie hoch der Wahrheitsgehalt dahinter ist, stellt nun eine Studie der American Psychological Association (APA) diesen Glauben zumindest ein klein wenig auf den Kopf. So sind Männer demnach "hauptsächlich deswegen motiviert", Gitarre zu lernen, um Extreme-, Death- oder Black Metal zu spielen, "um damit andere heterosexuelle Männer zu beeindrucken". Schau, was ich kann! Die Studie heißt mit vollem Titel "Extreme metal guitar skill: A case of male-to-make status seeking, mate attraction, or byproduct". Dafür haben 44 heterosexuelle Metal-Gitarristen an einer Umfrage teilgenommen. Die Forscher…
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