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Kampfar TIL KLOVERS TAKT

Black Metal, Indie/Soulfood (6 Songs / VÖ: 11.11.)

5/ 7
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Die norwegischen Satansbraten Kampfar um Chef-Denker Dolk befinden sich momentan in einer bärenstarken Phase. Dies konnte man zuletzt hautnah auf Konzerten wie etwa beim Wacken Open Air oder der Walpurgisnacht zu Berlin erleben, lässt sich nun aber auch in Form ihres neunten Studiowerks feststellen. Für Band-Ultras ist dieses leider etwas enttäuschend, da es nur wenig Neues beinhaltet, sondern sämtliche (bislang allerdings nur digital erhältliche) Single- und EP-Veröffentlichungen von 2022 auf einem 45-Minüter versammelt.

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Die sechs langen Stücke vereinen heidnische Spielfreude, pure Erhabenheit und die einzigartige, von Gesängen gesäumte Atmosphäre, die in dieser Form und Vielfalt wohl nur Kampfar erbauen können – von den stellaren Klavierklängen in ‘Lausdans Under Stjernene’ und dem mantraartigen ‘Urkraft’ über mal apokalyptisch schrammelnde, mal immens dichte Offensiven wie ‘Fandens Trall’, ‘Flammen Fra Nord’ oder ‘Rekviem’ (mit englischen Text-Passagen) bis hin zum getragenen, gen Ende feierbaren Epos ‘Dødens Aperitiff’, das als einziger komplett neuer Song die Platte beschließt. TIL KLOVERS TAKT klingt tiefschwarz, bitterböse und dabei betörend – ein weit über das eigene Genre hinaus strahlender Hörgenuss!

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Bathory: 35 Jahre TWILIGHT OF THE GODS

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