2007 katapultierten METAL HAMMER-Auszeichnungen (Demo/Album des Monats) The Sorrows Debüt in die Höhe. ORIGIN OF THE STORM präsentierte die Metalcoreler 2009 in identischem, aber wenig überraschendem Licht. Auch THE SORROW versucht erst gar nicht, den lästigen „Vorarlberger Killswitch Engage“-Ruf abzuschütteln.
Von angepissten Strophen und melodischen Refrains mit Klargesang im Vorder- und Schreien im Hintergrund über einen Breakdown bis zum versöhnlichen Finale legt ‘Crossing Jordan’ das Strickmuster für einstündiges Massachusetts-Göteborg-Zusammenrücken fest.
The Sorrows „Der Harte und der Zarte“-Soundtrack besitzt fraglos internationales Dynamikformat, ist aber genauso berechenbar: Selbst wenn die Österreicher drei Minuten Brutallehre predigen und ihre Welt mit Slipknot-/Southern-Anschlägen aufpeppen, können sie nicht anders, als zum Abschluss noch eine unnötige Runde Süßholz zu raspeln (‘Paragon In Charity’). Letzteres führt in der Ballade ‘Farewells’ und dem Hoffnungsspender ‘Reach For The Skies’ zu besonders käsigen Ergebnissen und intensiviert den Wunsch nach Abweichung vom Gängigen.
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