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Kill The Thrill AUTOPHAGIE

Industrial Rock, Season Of Mist/Soulfood (9 Songs / VÖ: 26.1.)

4/ 7
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Michael, der Gründer des französischen Labels Season Of Mist, hat eine kleine, feine Leidenschaft: Industrial Metal, und zwar nicht die Static-X-Prolovariante, sondern von der feinen frankophilen Art. Deswegen gibt er Bands wie Kill The Thrill schon seit Jahren eine Heimat – und die danken es ihm, indem sie für ihn die Zeit anhalten. Es ist nicht klar, inwie­weit Marylin Tognolli und Nicolas Dick all die Jahre seit dem 2005er-Album ­TELLURIQUE tatsächlich konstant als Band existiert haben, aber sicher ist, dass auf AUTOPHAGIE kein wesentlicher Einfluss aus diesem Jahrtausend verbaut wurde.

Altersmilder sind sie geworden, und ich würde ihrem Sound nicht mehr den Metal-Stempel aufdrücken wollen. Kill The Thrill 2024 sind circa da, wo The Young Gods um die Jahrtausendwende standen: melancholisch mit Post Punk-Einschlag (‘Tout va bien se terminer’), cineastisch dahingleitend (‘Le dernier train’) und melodramatisch affektiert (’Clusterheadache’ mit seinem an Fetus erinnernden Arrangement). Insgesamt charmant, aber auch recht vorhersehbar, mit immer wieder zu langen Songs.

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