Toggle menu

Metal Hammer

Search

Klone THE UNSEEN

Progressive Rock, Pelagic/Cargo (7 Songs / VÖ: 8.11.)

5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Eines ist spätestens nach diesem Album klar: Die extremen, gar die Metal-Tage generell sind bei Klone gezählt. Bereits in den vergangenen Jahren war zu be­obachten, wie sich die virtuosen Franzosen immer mehr in Richtung Progressive Rock mit Post-Elementen entwickelten. Und nun haben sie es sich mit THE UNSEEN vollends dort bequem gemacht. Wie die Musiker es schaffen, so hochklassige Material in dieser Häufigkeit zu liefern, bleibt Außenstehenden wohl ein Rätsel. Aber es gelingt ihnen! Keine zwei Jahre nach MEANWHILE (2023) hat das Sextett ein weiteres Werk zusammengetragen, das monumentalen Charakter hat. Das achte Album der Combo ist gefühlvoll, nimmt sich Zeit, um in fragiler Vielschichtigkeit seine großen Strukturen zu entwickeln.

Yann Ligners Stimme, die durchaus auch im Pop verwurzelt ist, vermittelt dabei tiefe Sehnsucht, das kontinuierliche, vorsichtige Streben nach etwas Größerem, welches die Instrumentalisten der Band ihm in Form von schönen Spielereien zutragen (wie beispielsweise in ‘Desire Line’). THE UNSEEN bleibt auf ganzer Länge durchdacht, lässt sich nicht stressen, sondern liefert zum Schluss mit ‘Slow Down’ sogar noch den schönsten Song des Albums, der Text- und Musik­ebene auf eine überaus kunstvolle Art und Weise verbindet.

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Erik Grönwall: Trennung von Skid Row war wichtig

Nur zwei Jahre zierte der schwedische Sänger Erik Grönwall die Spitze der Glam Metal-Formation Skid Row, bevor er krankheitsbedingt aufhören musste. Nun erzählt er im Interview mit Jorge Botas von Metal Global, warum es wirklich zu der Trennung kam und warum er sich einen anderen Umgang gewünscht hätte. Leukämieerkrankung Auf die Frage, warum er jetzt solo unterwegs sei, antwortet der Sänger: "Ich habe zehn Jahre lang mit der schwedischen Band H.E.A.T. gespielt. Danach wollte ich einfach etwas anderes tun. Ich wollte herausfinden, was es noch alles gibt. Aber dann wurde ich krank. Ich hatte vor fünf Jahren Leukämie.  Als ich im…
Weiterlesen
Zur Startseite