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Klone THE UNSEEN

Progressive Rock, Pelagic/Cargo (7 Songs / VÖ: 8.11.)

5/ 7
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Eines ist spätestens nach diesem Album klar: Die extremen, gar die Metal-Tage generell sind bei Klone gezählt. Bereits in den vergangenen Jahren war zu be­obachten, wie sich die virtuosen Franzosen immer mehr in Richtung Progressive Rock mit Post-Elementen entwickelten. Und nun haben sie es sich mit THE UNSEEN vollends dort bequem gemacht. Wie die Musiker es schaffen, so hochklassige Material in dieser Häufigkeit zu liefern, bleibt Außenstehenden wohl ein Rätsel. Aber es gelingt ihnen! Keine zwei Jahre nach MEANWHILE (2023) hat das Sextett ein weiteres Werk zusammengetragen, das monumentalen Charakter hat. Das achte Album der Combo ist gefühlvoll, nimmt sich Zeit, um in fragiler Vielschichtigkeit seine großen Strukturen zu entwickeln.

Yann Ligners Stimme, die durchaus auch im Pop verwurzelt ist, vermittelt dabei tiefe Sehnsucht, das kontinuierliche, vorsichtige Streben nach etwas Größerem, welches die Instrumentalisten der Band ihm in Form von schönen Spielereien zutragen (wie beispielsweise in ‘Desire Line’). THE UNSEEN bleibt auf ganzer Länge durchdacht, lässt sich nicht stressen, sondern liefert zum Schluss mit ‘Slow Down’ sogar noch den schönsten Song des Albums, der Text- und Musik­ebene auf eine überaus kunstvolle Art und Weise verbindet.

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