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Lady Catman EYES WIDE OPEN

Melodic Metal, Weimar Recordings/Hamburg Music (11 Songs / VÖ: 22.6.)

2/ 7
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Der Name Lady Catman taucht in verschiedensten Produktionen auf, darunter von Die Apokalyptischen Reiter, Black Sun oder Nick Hellfort. Jetzt veröffentlicht die Musikerin ihr erstes Soloalbum EYES WIDE OPEN. Hierfür konnte Lady Catman einige bekannte Gesichter an Bord holen, aber auch Jeff Loomis (Nevermore, Arch Enemy), Todd M. Hall (Riot V) oder Warrel Dane (Nevermore, Sanctuary) können nicht über die gravierenden Schwächen dieser Scheibe hinwegtäuschen.

Zunächst hätten wir das nichtssagende und doch eher unnötige Einstiegsintro, welches uns lediglich vermittelt: In den nächsten Songs wird es wohl hauptsächlich um Lady Catmans Kompetenz an den Saiteninstrumenten gehen. Und, ganz klar – die werte Dame ist durchaus versiert in ihrem Schaffen. ‘Waiting For You’ erhält nach anfänglichen Stakkato-Riffs stimmliche Unterstützung von Firewind-Frontmann Henning Basse, dessen hämisch-böser Sprech-Part im Mittelteil für Verwunderung sorgt.

Absolutes Unverständnis hingegen beschert das Stück ‘Bauhaus’, gesanglich dargeboten von Stahlzeit-Sänger und Till Lindemann-Double Helfried „Heli“ Reißenweber. Ziemlich verstörend und mit dreist geklautem Rammstein-Gedächtnis-Riff zieht dieser Song die gesamte Platte noch mal ein deutliches Stück nach unten. Leider ein Album mit wenig Sinn, fehlender Struktur – und daher kaum zu empfehlen.

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