Toggle menu

Metal Hammer

Search

Live Burial CURSE OF THE FORLORN

Death Metal, Transcending Obscurity (7 Songs / VÖ: 23.9.)

3.5/ 7
teilen
mailen
teilen
von

Dürfen wir vorstellen: Live Burial. Ihr Spezialgebiet: Das irdische Grauen akus­tisch erlebbar machen. Das mag zwar nicht gerade die feine englische Art sein, aber immerhin darf man von den Musikern aus Newcastle nach ihren letzten zwei erschienenen Langspielern feinen Death Metal erwarten. Wie der Band-Name bereits vermuten lässt, führen uns die unheilvollen Kavalleristen in ‘Despair Of The Lost Self’ durch ein Labyrinth allen Elends. Einzig die prägnanten Melodien der hell ertönenden Gitarre lotsen uns nach sieben Minuten erfolgreich aus der Düsterkeit hinaus. Nach diesem Etappensieg geht es in den nachfolgenden Kapiteln rasanter weiter, woraus ein Schema erkennbar wird: Chaotisch und experimentell beginnen Songs wie ‘My Head As Tribute’ oder ‘Exhumation And Execution’, gipfeln aber in melodischeren Gitarrenakrobatiken der beiden „Saitenhieber“ Rob Hindmarsh und Jake Bielby.

🛒  CURSE OF THE FORLORN bei Amazon

Solche Funken lassen allerdings des Öfteren auf sich warten. Ein bedachterer Einstieg gelingt den Briten in ‘Blood And Copper’, insbesondere aber dem finalen Track ‘This Prison I Call Flesh’, der uns auf zwölf Minuten einige Motive zu bieten hat. Trotz seiner Länge schafft es das Schlussstück genau wie der Album-Opener, sich nicht durch eintönige Abschnitte fortzubewegen. Den Growls von Jamie Brown eine längere Hallfahne zu gewähren, hat allerdings zur Folge, dass uns das Instrumentelle zwar präsenter im Ohr liegt, doch die Stücke halbgar klingen – da ist noch Luft nach oben!

***
Du willst METAL HAMMER lesen, aber kein Abo abschließen? Kein Problem! Die aktuelle Ausgabe portofrei nach Hause bestellen: www.metal-hammer.de/heftbestellung
***

teilen
mailen
teilen
Phil Campbell (Ex-Motörhead) in Wales begraben

Phil Campbell hat bekanntlich am 13. März 2026 nach Komplikationen bei einer aufwändigen Operation das Zeitliche gesegnet. Nun ist der einstige Motörhead-Gitarrist am 13. Mai — an einem unbekannten Ort — in Wales begraben worden, wie seine Familie mitteilt. Auch sein früherer Kollege Mikkey Dee hat sich diesbezüglich noch einmal zu Wort gemeldet. "Gestern haben wir unseren geliebten Papa begraben", schreiben seine Söhne Todd, Dane und Tyla zusammen mit Gaynor, der Witwe von Phil Campbell unter ein Foto von seinem stilecht mit einem blumigen Sechssaiter dekorierten Grab. "Wir würden uns gerne bei allen bedanken, die bei uns waren, um sein…
Weiterlesen
Zur Startseite